A-Capella-Gruppe „TriSolo“ begeistert im Visselhöveder Heimathaus

Allein Stimmen sorgen für den guten Ton

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In Richtung Deutscher Bahn gesungen: „Thank you for traveling” von Nina Wegener.

Visselhövede - Von Angela Kirchfeld. Stühle mussten am Sonnabend im Visselhöveder Heimathaus nachgestellt werden, denn der Andrang war größer als erwartet. Das lag an der einmaligen A-Capella-Gruppe „TriSolo“, die zu Gast in der Visselstadt war.

Ralf Struck, Vorsitzender des Kulturvereins „EigenArt“, begrüßte die zahlreichen Gäste und wünschte allen viel Spaß – und das hatten die Zuhörer auch. Popballaden, Minnesang, Elvis, Gute-Nacht-Lieder, Gospel oder Eigenkompsitionen – „TriSolo“ beherrschte alle Genre perfekt. Wie sich das für A-Capella gehört, ohne Instrumente, die Gruppe bescherte so einen abwechslungsreichen kurzweiligen Abend.

Zu der A-Capella Formation, die sich 2005 in der Besetzung Conny Allermann (Sopran) aus Dorfmark, Inne Thompson (Alt) aus Soltau und Sascha Nicolaisen (Tenor/Bass) aus dem Kreis Rotenburg gründete, gesellte sich 2012 Nina Wegener (Alt II/Tenor) und veränderte das bis dorthin als Trio bekannte Ensemble zum Quartett.

„TriSolo“ hat und möchte sich keinem bestimmten Genre verschreiben und sich auch nicht festlegen. „Alles was uns und den Zuhörern Spaß macht, wird auch gesungen. Jeder darf sich bei uns etwas wünschen“, heißt es Sascha Nicolaisen.

Mit „Saturday Night“ startete der Abend, wechselte rasant zur Musik des Films „Bridget Jones, Schokolade zum Frühstück“ und ging in den Beatles-Song „Let it be“ mit passender stimmungsvoller Beleuchtung über. Nicht nur bei dem Song kam Gänsehautfeeling auf: wunderschön gesungen, mit glasklaren Stimmen „The Rose“, das laute „Bravo“-Rufe erntete.

Zwischendurch gab es humorvolle Eigenkompositionen, wie unter anderem „Gibt es schon“, die Idee vom Zauberlehrling, der alles kann oder das veränderte Lied „Thank you for traveling“, das der Deutschen Bahn gewidmet ist.

Passend zur Temperatur gab es „Augenweide“, ein Text aus dem 12. Jahrhundert und als Kontrastprogramm gleich im Anschluss einen Elvis- und einen Grönemeyer-Song. Ob „Rum and Coca Cola“, „Lady Madonna“, „Mercy“, „Rosana“ oder „Imagine“ – jedes Lied war ein Hörgenuss, und so verging der Abend viel zu schnell. „Danke für das schöne Geräusch“, bedankte sich die Gruppe für den langen Applaus. Mit den Zugaben „A wonderful world“, „Guter Mond“ und dem Sandmann-Lied bescherte „TriSolo“ dem begeisterten Publikum einen wunderschönen Abschluss.

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