Empfang der Werke mit der niedersächsischen Sozial-Ministerin Aygül Özkan

Vieles positiv verändert

Henrik Pröhl (l.) im Gespräch mit Mitarbeiter Manfred Busch.
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Henrik Pröhl (l.) im Gespräch mit Mitarbeiter Manfred Busch.

Rotenburg - Die Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke, Jutta Wendland-Park, und der Vorstand Finanzen, Thorsten Tillner, hatten gestern zum traditionellen Neujahrsempfang in die berufsbildenden Schulen der Werke eingeladen. Mit dabei die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan.

Nach der Begrüßung der rund 200 Gäste durch die Werke-Chefin sprach Ministerin Özkan das Grußwort. Für Menschen mit Behinderung habe sich in den vergangenen Jahren vieles zum Positiven verändert. Das neue Denken hin zu einer Wertschätzung der individuellen Besonderheiten und Fähigkeiten eines jeden Menschen, habe sich durchgesetzt. Das mache eine gute Gesellschaft aus. „Menschen mit Behinderung werden heute vielmehr als früher einbezogen, wenn es um ihre Belange geht“, so Özkan. Das Motto heutzutage laute „Nichts über uns und ohne uns“. Das heiße nichts anderes als: „Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, entsprechend seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben.“ Mit den vielfältigen Angeboten würden die Werke zu einem vertrauensvollen Miteinander und gleichberechtigter Teilhabe beitragen. Dezentral, in kleinere Gruppen aufgeteilt und mit maßgeschneiderten Arbeitsplätzen, würde das Selbstbewusstsein der Menschen gestärkt werden. „Bleiben Sie dabei auf Ihrem Weg. Denn jeder Mensch braucht Anerkennung, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen“, wandte sich die Ministerin an alle Mitarbeiter. Die Rotenburger Werke seien ein verlässlicher Partner der Sozialpolitik. Sie freue sich, dass viele junge Leute eine Ausbildung für den Beruf in der Heilerziehungspflege machen.

Deutschland habe ein differenziertes System von Hilfen für Menschen mit Behinderung. „Andere Länder schauen auf unseren hohen Standard und diesen wollen wir natürlich halten. Dazu brauchen wir engagierte Nachwuchskräfte“, so Özkan. Die Auszubildenden hätten ihren ganzen Respekt und Anerkennung.

Thorsten Tillner bezeichnet die Werke als ein Unternehmen mit Bewegung. Diese sei durch die zunehmende Ökonomisierung des Sozialen und durch Prozesse im Inneren des Unternehmens angestoßen. Die dezentralen Angebote seien erweitert worden. Als Beispiele nannte er die „Falkenburg“ in Ganderkesee sowie Projekte in Visselhövede und Harsefeld, aber auch innerhalb Rotenburgs die Projekte Glummweg und Hartmannshof.

Durch „Jobkampagnen“ werde versucht, Menschen für die Tätigkeit bei den Werken zu begeistern, so Tillner. „Wir bieten interessante Arbeitsplätze in verschiedenen Ausbildungsberufen“, so Tillner. Moderator Henrik Pröhl interviewte auf seine humorvolle Art Prominenz und Mitarbeiter. Diese plauderten aus ihrem Privatleben. · go

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