Horstedter Sportverein veranstaltet buntes Fest für den Nachwuchs / Zwölf Teams beim Straßenfußball

Viele leuchtende Kinderaugen

Das Team „Lapo“ aus der „Langen Straße“ und dem „Pottmoor“ stellte die größte Mannschaft beim Turnier.Fotos: ho

Sottrum - HORSTEDT (ho) Einmal mehr erwies sich das Kinderfest des SV Horstedt als wahrer Publikumsmagnet – und das schon seit rund drei Jahrzehnten. Während in der Anfangszeit Sport und Spiele im Mittelpunkt standen, ist es seit einigen Jahren ein Abend ganz für die Kinder.

Auf sie warteten das Karussell, eine Hüpfburg, eine Schminkstation und erstmals sogar eine Schaumkanone. Mit von der Partie war auch wieder Clown Beppo, der die Steppkes mit seiner kleinen Eisenbahn durch den Ort fuhr. Trotz seiner 84 Jahre hat er sogar schon die Zusage für das nächste Jahr gegeben. Die Eltern brauchten den ganzen Abend über ihr Portemonnaie nur für Essen und Getränke aus der Tasche zu ziehen, denn alle Attraktionen waren kostenlos.

Etwas Geld konnten die Besucher darüber hinaus auch in Lose investieren. Und es lohnte sich, denn es warteten lukrative Preise auf glückliche Gewinner. „Viele Unternehmen haben uns Preise gestiftet“, sagt Frank Dodenhoff vom Vorstand des Sportvereins, der das Fest zusammen mit Holger Bahrenburg, Mario Ernst, Heiko Gefken und vielen anderen Helfern organisiert hatte. So spendierte das Sottrumer Autohaus Hesse als ersten Preis ein Wochenende mit einem voll getankten Eos. Zusätzlich hatte der Verein noch tolle Sachen gekauft.

Bei der Verlosung spielte dann die vierjährige Marie Dodenhoff die Glücksfee. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mama Jeanett (29), die selbst als Kind diese schöne Aufgabe ausüben durfte. Obwohl wieder einmal unzählige Lose verkauft worden waren, schaffte Marie das fast Unmögliche: Als Hauptgewinn zog sie nämlich die Losnummer aus der Trommel, die mit der Ziffer auf dem von ihrer Mama gekauften Los übereinstimmte.

Ausnahmsweise war nach dem anschließenden Lagerfeuer für das Wochenende noch nicht Schluss auf dem Sportplatz, denn am nächsten Tag stand ein Straßenfußballturnier, zu dem zwölf Teams ihre Zusage gegeben hatten, auf dem Programm. Denn auch, wenn die Wette, die Ingo Klettke zum Horstedter Gewinn des Samtgemeindepokals abschlossen hatte, schon aus dem Jahr 1996 stammt, ist sie nicht in Vergessenheit geraten. „25 Freunde setzten damals jeweils 20 Liter Bier ein, damit ich mir eine Glatze schneiden lasse“, erzählt Ingo Klettke. Gesagt, getan. Da der Gerstensaft natürlich heute nicht mehr genießbar gewesen wäre, bat der heute 40-Jährige jetzt um den Gegenwert in Euro. Gleichzeitig lud er zu einem Straßenfußballturnier ein. Von dem Wettgeld kaufte der Organisator Getränke für das Turnier, die kostengünstig ausgeschenkt wurden. „Der Überschuss wird dann gespendet“, verspricht Ingo Klettke, der als Schiedsrichter fungierte. Und auch, wenn der Spaß im Vordergrund stand, wurde natürlich jeder Sieg bejubelt. Im Endspiel setzte sich die Gastmannschaft aus Winkeldorf knapp gegen die Spieler der Straße „Vor dem Dorfe“ durch.

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