Gymnasium Sottrum entlässt zweiten Abiturjahrgang mit würdiger Feierstunde

Verantwortung übernehmen

69 Abiturienten des Gymnasiums Sottrum erhielten gestern im Rahmen einer Feier ihre Abschlusszeugnisse. ·
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69 Abiturienten des Gymnasiums Sottrum erhielten gestern im Rahmen einer Feier ihre Abschlusszeugnisse. ·

Sottrum - Neun Schüler mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0, sieben Auszeichnungen für herausragende Leistungen in naturwissenschaftlichen Fächern und ein Gesamtschnitt im Mittelfeld der niedersächsischen Vorjahresergebnisse: Schulleiter Franz Wenzl hatte allen Grund zum Strahlen, als er im gut gefüllten Forum die Entlassungsfeier für den zweiten Abiturjahrgang des Gymnasiums Sottrum eröffnete – den ersten, den das Kollegium von Klasse fünf bis zwölf begleitete.

Mit einem bunten musikalischen Rahmenprogramm verabschiedete die Schule 71 Absolventen – davon halten 69 ihr Abiturzeugnis in der Hand, zwei erfüllen nur den schulischen Teil für die Fachhochschulreife. Rund ein Viertel der Abiturienten stammt aus Ottersberg.

Das Abitur sei eine gute Startbasis, enthalte aber keine automatische Zukunftssicherung, so Wenzl. Nicht alle Absolventen würden den Aufstieg in die Champions League schaffen, aber hoffentlich mehr als die Kreisklasse erreichen. „Geschenkt wird euch nichts. Das harte Kämpfen geht weiter“, warnte er und hoffte, dass die Absolventen nicht nur auf ihr Glück bauten, sondern mit Entschlossenheit, Tatendrang und Idealismus an die Zukunft gingen sowie soziale Verantwortung übernähmen.

Das Thema „Verantwortung“ zog sich wie ein roter Faden auch durch die übrigen Reden. „Die Kräfte der Hände, des Geistes und des Herzens“ wünschte der Vize-Leiter des Gymnasiums Ottersberg, Ferdinand Pals, den Absolventen. „Ihr habt euer Leben in der Hand“, ermutigte Oberstufen-Koordinator Christian Birnbaum die Abiturienten, in einer Zeit, die von ökonomischer Effizienz geprägt sei, ihren eigenen Weg zu finden. „Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die 100-prozentige Verantwortung für dich übernimmst“, zitierte er den Schriftsteller Dante Alighieri. Mit den Möglichkeiten, die das Abitur biete, gehörten die Absolventen zur Elite ihres Jahrganges, woraus auch die Verpflichtung erwachse, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

„Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern der lebenslange Versuch, diese zu erreichen“, schloss sich Samtgemeinde-Bürgermeister Markus Luckhaus mit Worten Albert Einsteins an. „Neugierde ist die beste Triebfeder für Ihr weiteres Leben.“

Weitere Grußworte überbrachten der Ottersberger Bürgermeister Horst Hofmann und Elternvertreter Reiner Loss. Für die Abiturienten bedankten sich die Jahrgangssprecher Lara Weber und Jonas Ohl bei allen Mitarbeitern der Schule.

Außerdem standen zahlreiche Ehrungen auf dem Programm. Für ihre hervorragenden Leistungen erhielten Annika Rebentisch (Notenschnitt: 1,2), Neele Diekmann (1,3), Tobias Loss (1,5), Laura Weirauch (1,6), Ramona Lienhop (1,6), Paula Högermeyer (1,7), Dorina Willenbrock (1,7), Elodia Morales Zimmermann (1,7) und Katharina Freytag (1,9) einen Buchpreis der Schule.

Gleich drei Auszeichnungen gab es für Christoph Schuhmann, der für seine sehr guten Zensuren in den entsprechenden Fächern Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie der Deutschen Mathematiker-Vereinigung mit nach Hause nahm.

Ebenfalls über eine Auszeichnung im Fach Physik freuten sich Maren Pottberg und Annika Rebentisch sowie in Chemie Elodia Morales Zimmermann. Ferner bedachte der Förderverein Laura Apmann und Leif Hickstein mit einem Buchgutschein für ihren Einsatz für die Schule und soziales Engagement. · sbo

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