CDU-Fraktion zieht Bilanz der kommunalpolitischen Ereignisse der vergangenen zwölf Monate

Von HVV bis zum Vahlder Weg

Wollen sich nicht auf dem Erreichten ausruhen: die Scheeßeler CDU-Fraktionsvorstände Dirk Lange (v.l.), Wolfgang Bassen, Reinhard Frick und Manfred Lieder. ·
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Wollen sich nicht auf dem Erreichten ausruhen: die Scheeßeler CDU-Fraktionsvorstände Dirk Lange (v.l.), Wolfgang Bassen, Reinhard Frick und Manfred Lieder. ·

Scheeßel - Für die Christdemokraten im Scheeßeler Gemeinderat geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Im Gespräch mit der RK/VN ziehen die Fraktionsvorstände Reinhard Frick, Wolfgang Bassen, Dirk Lange und Manfred Lieder unter der Überschrift „Viel erreicht, aber auch noch einiges zu tun“ Bilanz.

Krippe in der Beeke-Schule: Ende August war es soweit. Nach nur sechsmonatiger Bauzeit nahm die zweigruppige Krippe in den nicht mehr benötigten Räumen der Beeke-Schule ihren Betrieb auf. „Damit ist Scheeßel vorbildlich familienfreundlich aufgestellt, von der Krippe bis zum Abitur gibt es inzwischen eine Ganztagsbetreuung“, freut sich Fraktionsvorsitzender Reinhard Frick. „Nach anfänglichem Widerstand von Rot-Grün ist das Projekt von uns durchgesetzt worden.“

Vahlder Weg: Seit vielen Jahren schon war die Sanierung in Planung, allerdings scheiterte eine Umsetzung lange Zeit an der Finanzierung. „Durch den Einsatz der Bürgermeisterin fließen EU-Mittel, die es uns möglich machen, den Regen- und Schmutzwasserkanal zu erneuern und die Fahrbahn den Anforderungen entsprechend auszubauen“, sagt Wolfgang Bassen. „Eine Anliegerbeteiligung war uns dabei wegen vieler verschiedener Interessen besonders wichtig.“

HVV: Seit Jahren kämpfen alle Ratsfraktionen gemeinsam mit Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele für eine Verbesserungen beim Scheeßeler Bahnhof. Der letzte Vorstoß scheiterte 2010 am HVV. „Wir als CDU-Fraktion stehen voll hinter der neuen Initiative, die die Bürgermeisterin mit den Bürgermeisterkollegen aus der Nachbarschaft gestartet hat“, betont Dirk Lange. „Für uns ist es wichtig, sich nicht einseitig festzulegen und gleichzeitig sowohl für die Bremer, als auch für die Hamburger Pendler einzutreten. Eine Lösung brauchen wir für beide Richtungen und dafür müssen wir auch gleichzeitig eintreten.“ Und Reinhard Frick ergänzt: „Wenn wir später allein für den Übergang in den VBN kämpfen müssen, sind die Aussichten gleich null.“

Kernortsmitte: Der Rathauspark ist fertiggestellt, weitere Bauabschnitte entweder in der aktuellen Bearbeitung (Neuanlage des Geh- und Radweges an der Zevener Straße, Umbau der Knotenpunkte im Bereich Am Meyerhof/Mühlenstraße) oder in der Vorbereitung (Neuanlage des Marktplatzes). „Städtebauliche Veränderungen sind immer langwierige Projekte, die nur schrittweise verwirklicht werden können“, weiß Manfred Lieder. „Außerdem sind immer Zuschüsse erforderlich. An dieser Stelle sei der Bürgermeisterin ausdrücklich gedankt, dass sie entsprechende Fördermittel einwerben konnte.“

Entwicklung der Dörfer: „Dieses Thema liegt uns sehr am Herzen“, sagt Reinhard Frick. Kleine Orte dürften nicht abgekoppelt werden, eine weitere Entwicklung müsse möglich sein. „Wir setzen uns daher ein für die flächendeckende Breitbandversorgung und nehmen dafür viel Geld in die Hand.“ Ebenfalls für die Christdemokraten spiele die Bauentwicklung in den Dörfern eine wichtige Rolle. Frick: „Die Demographie würde sonst für eine Veralterung sorgen, die Orte letztendlich aussterben.“

Finanzen: In den letzten Jahren, so das Fazit von Dirk Lange, habe Scheeßel alles solide finanziert. „Das betrifft auch das Jahr 2012“, so der Finanzexperte in der Fraktion. „Die Gemeinde ist deshalb so gut wie schuldenfrei, Zinszahlungen müssen nicht getätigt werden.“ Reinhard Frick indes stellt klar, dass entgegen den Aussagen der SPD kein Investitionsstau bestünde. Die beschlossenen und umgesetzten Maßnahmen wie der Breitbandausbau in mehreren Ortsteilen, die Dorferneuerung Westeresch oder die energetische Sanierung der Schulen und Sporthallen zeigten das deutlich.

Gewerbeflächen: In den vergangenen Jahren sind fast alle Gewerbeflächen der Gemeinde verkauft worden. „Flächen für Ansiedlung von Betrieben sind aber wichtig“, betont der Fraktionsvorstand. Die Gemeinde sucht dringend neue Flächen, derzeit sind landwirtschaftliche Flächen schwer zu erwerben. „Wir hoffen daher, dass sich beim Bau der Ortsumgehung Flächen ergeben, deren landwirtschaftliche Nutzung nicht sinnvoll ist“, sagt Frick. · lw

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