LEB bildet Natur- und Landschaftsführer aus / Zertifikat

Umwelt qualifiziert erklären

Die Kursleiterinnen Frauke Klemme (sitzend) und Bettina Schroeder (vorne rechts) freuen sich auf ihre Neulinge. Auch Vize-Landrat Reinhard Brünjes (sitzend) und LEB-Regionalleiter Reiner Suchland (4.v.r.) hoffen auf eine positive Resonanz. ·

Kreis Rotenburg - Von Ramona RichterDas Interesse an Entspannung und Erholung in einer reizvollen naturnahen Umgebung zieht immer mehr Menschen in den ländlichen Raum.

Um den Interessierten die heimische Natur und Landschaft näher zu bringen, bietet die Ländliche Erwachsenbildung (LEB) Bremervörde in Kooperation mit dem Naturschutzbund (Nabu) ab September eine 120-stündige Qualifizierung zu Natur- und Landschaftsführern an. Gefördert wird dieses Vorhaben von der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde. Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle Personen, die naturkundlich interessiert sind und Freude am Arbeiten mit anderen haben.

„Gerne können auch Menschen mit Vorkenntnisse an dem Kurs teilnehmen, um sich zu spezialisieren und das Wissen aufzufrischen“, meint Reiner Suchland, Regionalleiter der LEB. Ziel des Lehrganges sei es, Natur- und Landschaftsführer mit einem gewissen Qualitätsstandard auszubildenden, berichtet Vize-Landrat Reinhard Brünjes.

Die Besucher des Kurses lernen naturkundliche Grundlagen zu den verschieden Regionen wie Moor, Geest und Heide oder zur Bestimmung von Pflanzen und Tieren. Aber auch didaktische Fähigkeiten, wie die Führung am Besten mit einer Gruppe umgehen solle, Naturschutzrecht sowie Rechts- und Haftungsfragen stehen auf dem Stundenplan.

Ein Großteil der Lehrgangsstunden finden in Form von Exkursionen in der Natur statt. Diese Ausflüge sollen unter anderem aus Wanderungen und Radtouren bestehen. Wichtige Bestandteile der Erkundungstouren seien zum Beispiel, wie die Natur- und Landschaftsführer die Natur erlebnisreich an die Gruppen bringen könnten und wie die Menschen richtig mit ihrer Umwelt umgehen sollten, erläutert Bettina Schroeder, Biologin beim Nabu.

Am Ende des Kurses steht eine Prüfung für die Teilnehmer an. Ist diese erfolgreich bestanden, erhalten die frisch gebackenen Natur-und Landschaftsführer ein Zertifikat. Sie arbeiten in der Regel freiberuflich. Die Führungen bieten sie dabei für Gemeinden, Heimatvereine, Gastronomiebetriebe, Touristikverbände und den Nabu an.

Die Ausbildung zum Natur- und Landschaftsführer beginnt am 21. September. Unterrichtet wird mittwochs von 14 bis 17.15 Uhr und sonnabends von 9 bis 17 Uhr.

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