Neuausrichtung des Rotenburger Heimathauses / Jetzt sind die Bürger dran

Umfrage startet Sonntag

Rotenburg - ROTENBURG (men) · Aus dem Rotenburger Heimatmuseum ist inzwischen das Heimathaus geworden. Ein neuer Name ist also gefunden, aber: Es muss ein Konzept her, um aus dem „Juwel“ der Kreisstadt einen Ort der Begegnung machen zu können. Deshalb startet die Stadt am Sonntag mit einer Bürgerbefragung.

Die Erste Stadträtin Ute Scholz und ihr Mitarbeiter Frank Rütter präsentierten gestern Vormittag den Fragebogen, der am Sonntag an alle erreichbaren Haushalte der Stadt Rotenburg und auch der dazu gehörenden Ortschaften verteilt wird. Die Fragebögen werden in der Sonntagsausgabe des „Journal“ zu finden sein. „Das interkulturelle und generationenübergreifende Angebot des Heimathauses soll bunt und interessant werden und jedem Bürger etwas bieten“, heißt es in dem Anschreiben an die Bürger. Für diese Neuausrichtung des Heimathauses benötige die Stadt Anregungen, Ideen und die Meinung der Bevölkerung, die bis zum 12. März Zeit zum Ausfüllen und Abgeben des Fragebogens hat. Denn: „Wir wollen nicht von oben herab sagen, was mit dem Haus passiert, sondern die Rotenburger mit in den Prozess einbinden“, so Ute Scholz. Der Fragebogen war in Kooperation mit Professor Dr. Torsten Kirstges vom Institut für innovative Tourismus- und Freizeitwirtschaft an der Jade Hochschule Wilhelmshaven erarbeitet worden. Dieser wird die Ergebnisse auch auswerten und sie zusammen mit der Verwaltung am 13. April im Heimathaus präsentieren, sagte gestern Ute Scholz im Pressegespräch.

Der Fragebogen selbst wird auch im Internet unter der Adresse http://www.rotenburg-wuemme.de veröffentlicht. Er kann dort ausgefüllt und verschickt werden. Wer die Papierform vorzieht, kann die ausgefüllten Exemplare in allen städtischen Einrichtungen ausgefüllt abgeben.

„Haus und Gelände geben ganz viel her. Und wenn wir dort förderungsfähige Projekte starten wollen, brauchen wir ein Konzept, aus dem hervorgeht, in welche Richtung es gehen soll“, erklärten Scholz und Rütter, die fest davon ausgehen, dass sich viele Rotenburger an der Umfrage beteiligen. 10 000 Haushalte werden erreicht – alle Rotenburger ab 16 Jahren sind aufgefordert, ihre Meinung zu Papier zu bringen. Das geschieht übrigens anonym. Wer allerdings ein darüber hinaus beigelegtes Blatt ausfüllen möchte, auf dem eine konkrete Mitarbeit oder auch finanzielle Unterstützung angeboten werden kann, sollte schon seinen Namen, die Adresse sowie eine Telefonnummer notieren.

6 000 Euro wird die Umfrage inklusive der Vor- und Nachbereitung sowie Ergebnispräsentation kosten. Gut angelegtes Geld, glaubt Ute Scholz, denn es soll ein offenes Heimathaus mit vielen Möglichkeiten werden. Und daran können sich die Bürger aktiv beteiligen.

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