Unbekannter entsorgt vier Stacheltiere

Tote Igel im Eimer auf dem Friedhof

Heiko Kahrs, Vorsitzender des Friedhofsausschusses, ärgert sich über den Zeitgenossen, der in einem ähnlichen Eimer wie diesem tote Igel auf den Friedhof Schleeßel entsorgt hat. ·

Sottrum - SCHLEESSEL · Liebevoll wird der idyllisch gelegene Friedhof in Schleeßel von Hermann Wichern gepflegt. Jetzt machte er dort eine sehr unangenehme Entdeckung.

Als er den Deckel eines Eimers öffnete, der am Rande des Gottesackers hinter dem Ehrenmal stand, schlug ihm ein fürchterlicher Gestank entgegen. Grund: In dem Behälter befanden sich zwei ausgewachsene und zwei Igelkinder, die bereits vor einiger Zeit gestorben waren.

Spuren von Gewaltanwendung konnten Hermann Wichern und Heiko Kahrs, Vorsitzender des Schleeßeler Friedhofsausschusses an den Tieren nicht entdecken. Daher stellten sie sich die Frage, ob die Igel mit Gift oder dergleichen in Berührung gekommen und somit schon tot in den Eimer gelegt wurden oder lebend dort untergebracht wurden und dort erstickt sind, denn es gab keine Luftlöcher in dem Behälter.

„Ich vermute letzteres, denn es befanden sich noch Nahrungsreste im Eimer“, erklärt Heiko Kahrs. Und weiter: „Außerdem gab es keine Maden, die sonst schnell am Kadaver sind, wenn er im Freien liegt.“ Nicht nur die vermeintliche Tierquälerei ärgert den Vorsitzenden des Friedhofsausschusses, sondern auch die Pietätlosigkeit, den Eimer mit Inhalt auf einem Friedhof zu verstecken. · ho

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