Erster Bauabschnitt an der Reeßumer Straße muss bis Ende Juli beendet sein

Die Uhr tickt

Sottrum - Von Mareike BannaschViele Monate war es ruhig um die Dorferneuerung in Stuckenborstel und die Reeßumer Straße – zumindest öffentlich. Nun sollen die Arbeiten aber mit Volldampf losgehen. Müssen sie auch, denn damit die Gemeinde auf eine Förderung des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) zurückgreifen kann, muss der erste Bauabschnitt bereits Ende Juli fertig und abgerechnet sein.

„Es wird sehr eng“, gab Gemeindedirektor Markus Luckhaus unumwunden zu. Somit lag es am Montagabend an den Mitgliedern des Gemeinderates Sottrum dafür zu sorgen, dass eine Chance besteht, den Zeitplan umzusetzen.

Eine Situation, der sich Lühr Klee (Grüne) nicht ohne Kritik an der Verwaltung stellen wollte: „Von Frühjahr bis Herbst 2013 gab es keine Bewegung, und jetzt haben wir plötzlich Zeitdruck.“ Zudem wies er darauf hin, dass auch die Anliegen der Anwohner bei der Planung berücksichtigt werden müssten. „Es gab erhebliche Widerstände, die im Fachausschuss geklärt werden müssen. Wir dürfen die Bürgerbeteiligung nicht wegen des engen Zeitplans klein halten“, betonte der Ratsherr.

Um einen Teil der Probleme auszuräumen, hatte es im vergangenen Jahr eine Anliegerversammlung gegeben, bei der der Planer die Wünsche der Anwohner der Reeßumer Straße entgegen genommen hatte. Diese Anregungen könnten ihren Weg in das Konzept für die Straße finden, soweit das umsetzbar ist. Besonders die zahlreichen Wünsche beunruhigen Siegfried Gässler (CDU): „Wir haben das Problem, dass der Arbeitskreis Dorferneuerung getagt hat und die Anlieger dann noch eigene Probleme hatten. Wir können nicht alle Anliegen berücksichtigen. Dorferneuerung bedeutet eben auch, dass da etwas neu gemacht werden muss.“ Doch trotz des engen Zeitplans hält Gässler eine Umsetzung für möglich: „Wenn alle an einem Strick ziehen, dann kriegen wir das gebacken.“

Dies sahen auch die anderen Ratsmitglieder so und stimmten für den Umsetzungsbeschluss. Dies bedeutet, dass die Gemeinde zeitnah einen Antrag für die Zuschüsse bei der LGLN stellt und Kontakt zur Straßenbaubehörde aufnimmt. Diese muss noch das Konzept für den Einmündungsbereich zur Landstraße 168 prüfen und genehmigen, das der Planer dem nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss bereits vorgestellt hat. Wie genau der erste Bauabschnitt der Straße, der ungefähr bis zur Feuerwehr reicht, aussehen soll, präsentiert der Experte in der nächsten Sitzung des Fachausschusses. Diese ist für Anfang Februar geplant. Dort sollen dann die Weichen für den Baubeginn gestellt werden. Denn die Uhr tickt ...

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