Landesfrauenrat Niedersachsen: 

Starke Frau aus Rotenburg

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Antje Jäger und der Verein Simbav macht Eindruck auf den Landesfrauenrat. ·

Rotenburg - Die Rotenburger Hebamme Antje Jäger ist eine von zehn Frauen, die als Vorbild für weibliches Engagement beim Projekt „Motivieren, Bewegen, Verändern – zehn Frauen in Niedersachsen“ des Landesfrauenrates vorgestellt wird. Mit der Edition dieser Informationsbroschüre soll das Netzwerk der Frauen weiter gestärkt werden.

„Es ist uns gemeinsam daran gelegen, die Vielfalt des weiblichen Engagement deutlich zu machen und unsere Themen und Ziele öffentlich zu präsentieren“, heißt es in dem Informationsheft, das heute herausgegeben wird. Die Rotenburgerin ist Vorsitzende des Vereins Simbav, Mitglied im Hebammenverband Niedersachsen sowie der Steuerungsgruppe „Frühe Hilfen“ Landkreis Rotenburg.

„Ich freue mich, dass Simbav durch dieses Landesprojekt weit über die Grenzen Rotenburgs hinaus bekannt wird. Offensichtlich haben auch andere Menschen erkannt, was wir in der Kreisstadt leisten. Es geht hier an erster Stelle um Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und nicht nur um mich. Ich bin zwar die Simbav-Vorsitzende, aber das Projekt lebt von allen freiwillig tätigen Mitgliedern unseres Vereins“, erklärte Jäger gestern im Gespräch mit der Kreiszeitung.

Neben der Herausgabe der Broschüre werden auf der Internetseite des Verbandes die Frauen unter http://www.landesfrauenrat-nds.de vorgestellt. „Viele junge Eltern sind gerade nach der Geburt ihres Kindes überfordert“, erklärt Hebamme Jäger. Dort habe der Verein angesetzt und im Laufe der Jahre ein Betreuungszentrum aufgebaut, das unter dem Namen ‚Familienforum‘ in Rotenburg jedermann ein Begriff geworden ist. Sicherlich auch durch Antje Jägers direktem Zugang zu den Menschen. „Wir sind landesweit der einzige Verein, der mit dieser Intension arbeitet“, ist sich die Hebamme sicher. Durch großes Engagement werden immer wieder neue Projekte geschaffen, die es frisch hinzugezogenen Familien erleichtert, in der Kreisstadt Fuß zu fassen und Kontakte aufzubauen. Simbav expandiert. „Wir haben in Visselhövede eine Eltern-Kind-Gruppe etabliert. In Kürze kommen Sottrum und Scheeßel hinzu. Unsere Vereinsarbeit ist auf alle Kleinstädte übertragbar, deren Familien von solch einem Zusammenschluss profitieren können“, erklärt Jäger.

Übrigens, im Landesfrauenrat haben sich rund 60 Frauenverbände zusammengeschlossen. Der Rat ist die größte frauenpolitische Interessenvertretung und das Netzwerk umfasst landesweit mehr als 2,2 Millionen Frauen.

Es handelt sich um weibliche Bürger, die mit ihrer Kompetenz und Nähe zu den Menschen ehrenamtlich ihren Beitrag für die Gesellschaft leistet. Das Ziel ist klar gesteckt – die Verwirklichung des im Artikel 3 des Grundgesetzes verankerten Gleichheits- und Gleichberechtigungsgebotes sowie die Stärkung des Einflusses der Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. · go

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