Zertifikat erhalten / Lob von Bürgermeister Detlef Eichinger / „Hervorragende Arbeit“

Stadtbibliothek hat‘s geschafft

Christine Braun präsentierte mit Detlef Eichinger (l.) und Michael Burgwald das Zertifikat.

Rotenburg - ROTENBURG (men) · Die Rotenburger Stadtbibliothek begrüßt ihre Kunden von sofort an als „Bibliothek mit Qualität und Siegel“. Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, hatte sie sich zertifizieren lassen – jetzt gab es die Bestätigung dafür, dass die Einrichtung im Kantor-Helmke-Haus das Audit für öffentliche Bibliotheken in Niedersachsen bestanden hat.

Christine Braun, seit 1993 Leiterin der Rotenburger Stadtbibliothek, präsentierte das unter anderem von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professorin Johanna Wanka, unterzeichnete Zertifikat gestern Vormittag zusammen mit Bürgermeister Detlef Eichinger und VHS-Leiter Michael Burgwald der Presse. Als äußeres Zeichen für die bestätigte Qualität gab es darüber hinaus ein Schild, das an der Eingangstür kleben wird. „Das Zertifikat bestätigt, dass hier über viele Jahre eine hervorragende Bildungsarbeit geleistet wird“, freute sich Eichinger. Nicht zuletzt deshalb wolle er auch nicht darüber diskutieren, dass die Mittel für die Stadtbibliothek auf der Basis dieses Jahres weiterhin fließen sollen. Es sei schließlich wichtig, dass sich eine Stadt wie Rotenburg eine solche Einrichtung auch etwas kosten lasse. Christine Braun ist Realistin genug, um zu wissen, dass es vorerst nicht unbedingt mehr geben wird. Sie sagt aber auch: „Mit dem, was wir zurzeit haben, kommen wir zurecht. Es ist uns gelungen einen Weg zu finden, um das Optimum herauszuholen.“ Genau dieses Engagement lobte Eichinger. Vor allem die Arbeit des Teams in der Bibliothek habe bei der Zertifizierung im Mittelpunkt gestanden. Über die Vergabe des Zertifikats entschied eine Kommission mit Vertretern des Praxisinstituts und der Büchereizentrale sowie mehreren Bibliothekaren. Einen Tag lang gastierten mehrere Auditoren in der Stadtbibliothek, um diese ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Doch damit nicht genug: Christine Braun und ihr Team hatten neben einem Bestands- auch noch ein Zielgruppen-Konzept sowie eine Aufstellung der eigenen Zielvorgaben für das laufende Jahr vorzulegen. Christine Braun sprach von einem „dicken Ordner“ voller Unterlagen. Darin enthalten war unter anderem auch eine Übersicht mit den Regeln und Bedingungen für die eigene Arbeit sowie eine Festschreibung der Abläufe in der Stadtbibliothek.

Besonders hervorgehoben hätten die Auditoren das Veranstaltungspaket der Stadtbibliothek, das vom Umfang her weit über das geforderte Mindestmaß hinausgehe. Gelobt worden seien außerdem die enge und gute Zusammenarbeit mit dem Info-Büro, die Vernetzung in der Stadt sowie der doppelte Internet-Arbeitsplatz. Gut abgeschnitten habe die Stadtbibliothek zudem mit der Aktualität des Buchbestandes, wobei es dabei eben auch um klare Schwerpunkte gehe – und genau an diesem Punkt spielt das Zielgruppenkonzept eine wichtige Rolle. Angebote, mit denen sich nur wenige Kunden erreichen lassen, fallen weg – zugunsten einer Intensivierung des Kinder- und Jugendbereiches. – Das jetzt erteilte Zertifikat gilt für drei Jahre. Im Anschluss daran wird sich das Team von Christine Braun einer erneuten Überprüfung unterziehen müssen. Das gilt übrigens auch für die Kolleginnen und Kollegen der Bibliothek in Tarmstedt, die sich ebenfalls zertifizieren ließ. 110 Punkte waren maximal zu erreichen, 80 mussten erzielt werden. Die Rotenburger holten 87 Zähler und damit das Zertifikat als Bestätigung für gute Arbeit.

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