„Ferienstrolche“ begeben sich auf eine abenteuerliche Gespensterrallye

Es spukt im Ahauser Wald

Gemeinsam mit ihren Betreuern Arnold Barenbrock und Sonja Gruszin machten sich die Ahauser „Ferienstrolche“ Simon Blank (v.l.), Tom Brian Jacobs, Samuel Blank, Nele Grabs, Lea Kreijkes, Jan Grabs, Nele Wiersbitzki und Christoph Glock auf die Suche nach Gespenstern. ·

Sottrum - AHAUSEN · Im Ahauser Wald spukte es in diesen Tagen mächtig – und zwar außerhalb der Geisterstunde. Bereits am Vormittag trieben einige Gespenster dort ihren Schabernack und warteten zwischen den Bäumen auf ahnungslose Spaziergänger zum Erschrecken. Doch hatten die unsichtbaren Gesellen nicht mit den „Ferienstrolchen“gerechnet. Mutig begaben sich die acht „Ghostbuster“ auf eine Gespensterrallye und drehten den Spieß kurzerhand um. Als Belohnung für ihren Einsatz wartete auf die Kinder am Ende ein leckerer Schatz.

Drei Wochen der Sommerferien übernimmt die sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe (SoFa) wieder die Betreuung der Ahauser Grundschüler. Und Langeweile ist für die Steppkes nach eigenem Bekunden ein Fremdwort. So eine Geisterjagd beispielsweise ist ja auch kein leichter Job.

Schließlich mussten die Mädchen und Jungen unterwegs jede Menge kniffelige Aufgaben lösen, um die Gespenster zu überwinden. „Die Kinder haben sich zunächst geschminkt, um den Geistern überhaupt gewappnet zu sein, diese sind ja nicht ganz ungefährlich“, berichtete Betreuer Arnold Bahrenbrock mit einem Augenzwinkern und gab seinen Schützlingen einen kostbaren Tipp mit auf die Reise: „Gespenster kann man übrigens sehr gut mit Lachen schlagen. Denn in dem Moment, wo man keine Angst mehr hat, verlieren sie ihren Schrecken.“

Die Idee zu der bunten „Kriegsbemalung“ hatten Nele Grabs (7) und ihre Namensvetterin Nele Wiersbitzki (9). Mit Tusche zauberten sich die Kinder fantasievolle Motive aufs Gesicht. Während die Mädels mit Spinnennetzen, Narben und Blutstropfen auf Gruseloptik setzten, stürzten sich die Jungen mit Indianer-Bemalung und Fußball-Motiven ins Abenteuer.

Im Wald erwarteten die Kinder spaßige Herausforderungen. Um die Geister zu sehen, mussten sie am Start über eine Decke in deren Reich eintreten. Dort sollten die Kinder unter anderem fünf Feuersteine zur Gespensterabwehr und Pilze zum Schutz suchen. Ferner galt es, einen Sumpf zu überqueren (symbolisiert durch eine Decke), beim Raupenlauf als Schlange auf einem Bein hüpfend eine kurze Strecke zurückzulegen, mit einem Partner an einem Bein zusammengebunden zu laufen, einen Strauß Blumen zu pflücken und als Eisenbahn mit nur einem sehenden Lokführer am Ende der Kette durch die Baumreihen zu „fahren“. Als letztes Hindernis auf dem Weg zum großen Schatz mussten die Gruppen ein Gespenst suchen. „Sie tarnen sich auch als unscheinbares Ding“, orakelte Barenbrock und gab seinen Schützlingen einen Hinweis: „Es ist gelb und gehört nicht in den Wald.“ Kaum ausgesprochen, fiel den Steppkes dann auch die Quietsche-Ente ins Auge.

Auch sonst sind die „Ferienstrolche“ rund um das Gemeindehaus stets in Aktion. Das Programm bestimmen sie selbst. „Ich muss jeden Tag mit den Jungs Fußball spielen“, lacht Barenbrock. „Die Mädchen malen lieber und spielen Verstecken“, fügt seine Kollegin Sonja Gruszin hinzu. Doch am liebsten erschrecken die Steppkes gemeinsam die Gespenster im Wald. · sbo

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