Protest der Anwohner „Im Jagen 15“ findet Gehör beim Verwaltungsausschuss

Aus dem Spielplatz wird eine Begegnungsstätte

Visselhoevede - Von Jens WietersVISSELHÖVEDE · Die Anwohner des Visselhöveder Siedlungsgebiets „Im Jagen 15“ dürfen sich freuen. Denn ihr Spielplatz an der Schneidemühlerstraße wird nicht abgebaut. Ganz im Gegenteil: Die Fläche wird zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt.

So sieht es ein Beschluss vor, der im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss auf den Weg gebracht wurde. Und die Stadt will sogar Geld in die Hand nehmen. „Rund 10 000 Euro stellen wir aus dem Etat Spielplätze für die Umgestaltung zur Verfügung“, berichtet Bürgermeisterin Franka Strehse. Das Geld soll für die pflanzliche Gestaltung des Geländes und für die Anschaffung von Bänken und Tischen verwendet werden.

„Allerdings wird der Platz deutlich kleiner, aber der Zaun bleibt wegen der Nähe zur Walsroder Straße bestehen, wird aber durch heimische Sträucher und Obstbäume verdeckt“, so Strehse, die hofft, dass der Begegnungsplatz bereits im Frühjahr gut angenommen wird.

Einem zünftigen Fest steht nämlich nichts mehr im Wege, denn auch einen Grillplatz wird der Bauhof dort installieren.

Auch die Spielgeräte bleiben zunächst wo sie sind. „Langfristig soll dort nur eine Sandkiste mit einem Spielbagger und eine sogenannte Federwippe stehen. Die vorhandene Rutsche und das Klettergerüst werden dann abgebaut, wenn sie nicht mehr sicher sind“, berichtet die Verwaltungs chefin.

Diese Kehrtwende bei den Politikern hat wohl der massive Protest der Anwohner ausgelöst. Denn eigentlich sollte der Spielplatz an der Schneidemühlerstraße komplett verschwinden. Die sogenannte Spielleitplanung eines beauftragten Büros hatte nämlich ergeben, dass der Platz kaum benutzt wird. Daraufhin stand die Fläche auf der Streichliste des Stadtrats. Das wiederum brachte die Anwohner auf die Palme, die schon im vergangenen Sommer davon sprachen, dass eine Begegnungsstätte für alle Generationen eine ideale Umnutzung sei.

„Ich kann mit dieser Entscheidung gut leben“, betont Strehse, die in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass die Spielplätze der Stadt künftig mehr auf die etwas größeren Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren ausgerichtet sein müssten. „Denn die kleineren Nutzer gibt es kaum noch.“

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