Neues Gewerbegebiet „Hansalinie“ hat ideale Anbindung an die Autobahn 1

Sottrum wird attraktiver

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Der Bereich des neuen Gewerbegebietes „Hansalinie“ an der Autobahn 1. ·

Sottrum - Die Autobahn direkt vor der Haustür, Kinderbetreuung von der Krippe bis zur Oberstufe und eine auch ansonsten sehr gute Infrastruktur: Die Attraktivität der Gemeinde Sottrum ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen – für Privatpersonen wie Unternehmen gleichermaßen. Nun ist die Gemeinde Sottrum – in Teilbereichen zusammen mit der Nachbargemeinde Reeßum – dabei, ein neues Gewerbegebiet mit Namen „Hansalinie“ direkt an der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Stuckenborstel und Bockel zu entwickeln.

Insgesamt 20 Hektar Fläche sind mittlerweile im Besitz der Gemeinde Sottrum. „Aufgrund ihrer Stellung im Raumordnungsprogramm des Landkreises ist die Gemeinde Sottrum berechtigt, Gewerbegebiete auszuweisen. Die anderen Mitgliedsgemeinden innerhalb der Samtgemeinde können nur bei geplanten Eigenentwicklungen vorhandener Betriebe handeln“, erläutert Eckhard Behrens, Leiter der Bauverwaltung.

Als Grundzentrum innerhalb der Samtgemeinde hat Sottrum bisher drei Gewerbegebiete ausgewiesen. Das älteste davon ist der Bereich „Barkhof“ bei Everinghausen nahe der Autobahn. „Hier gibt es nur noch wenige Flächen, die wir anbieten können“, berichtet Behrens. Die Flächen im Gewerbegebiet „Sottrum West“ seien unterdessen ausgereizt. Ebenso sei das Gewerbegebiet „Am Umspannwerk“ schon voll bebaut.

Mit dem Standort des neuen Gewerbegebietes „Hansalinie“ direkt an der Autobahn 1 plant die Gemeinde nun ein echtes Sahnestück für Unternehmen. Die Fläche liegt in der Gemarkung Stuckenborstel und erstreckt sich hinein in das Reeßumer Gemeindegebiet. Die zur Erschließung des Areals nötige Brücke über die Autobahn – die Zufahrt erfolgt über die „Alte Dorfstraße“ – in der Verlängerung der Feldstraße ist mittlerweile fertiggestellt. Die Konstruktion soll laut Gemeindedirektor Markus Luckhaus Ende Januar endabgenommen werden.

Die vorher einspurige Brücke für den landwirtschaftlichen Verkehr wurde nun zweispurig ausgebaut, damit auch Sattelzüge die Brücke passieren können. Gleichzeitig wurde die Trag last erhöht, damit ebenfalls der Schwerlastverkehr über die Konstruktion rollen kann. „Wobei die Gemeinde einen Teil mitzufinanzieren hat“, formuliert Behrens.

Über die Vermarktung des neuen Gewerbegebietes wird die Kommunalpolitik noch entscheiden. „Anfragen existieren bereits. Denn das Gewerbegebiet ist optimal gelegen, um als Unternehmen gesehen zu werden und den Fokus auf sich zu lenken“, ist Eckhard Behrens überzeugt. · woe

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