Ahausens Ratsmitglieder nehmen Geld in die Hand

Zuschüsse für die Vereine

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Der Maulwurf treibt auf dem Ahauser Sportplatz sein Unwesen. Nun soll der Platz saniert werden. 

Ahausen - Von Bettina Diercks. Gleich einen ganzen Packen Zuschüsse hat der Ahauser Gemeinderat in seiner Sitzung bewilligt. Der Tennisclub Aue bekommt zum Beispiel 500 Euro für die Anschaffung eines Defibrillators.

700 Euro erhält der Schützenverein für das Kreisschützenfest. Zusätzlich trägt die Gemeinde die Kosten für den Elektroanschluss an dem Festwochenende in Höhe von gut 400 Euro. Die Eversen Schützen wollen ihr Schützenhaus modernisieren. Dafür bewilligte der Rat anteilig 650 Euro.

Bis maximal 2 500 Euro will die Kommune beisteuern, wenn der Turn- und Sportverein (TuS) den Fußballplatz sanieren will. Die Fläche wird stark von Maulwürfen geschädigt, hieß es in der Sitzung. So schwer, dass sich selbst schon Schiedsrichter weigern würden, Spiele zu pfeifen. Die gesamten Kosten für die Sanierung belaufen sich laut Bürgermeister Claus Kock (CDU) auf 7.700 bis 12.000 Euro.

Gerd Intemann (CDU) brachte auf den Punkt: „Solange der Maulwurf da ist, bringt es nichts, mit dem Sportplatz anzufangen.“ Claus Pluntke sieht eine „Dringlichkeit“, die Fläche schnellstmöglich wieder bespielbar zu machen. „Jetzt ist die Fußballabteilung gerade wieder zum Leben erwacht“, sagte Pluntke. Robert Abel (Politik ohne Partei) berief sich auf eine „Verkehrssicherheitspflicht“ und schlug vor, erstmal als Gemeinde die Kosten zu übernehmen und dem TuS die Möglichkeit zu geben, den Betrag in Raten zurückzuzahlen. Abel hielt dafür eine Umschichtung im Haushalt möglich. Hans-Jürgen Grünig, langjähriger stellvertretender Vorsitzender beim TuS war sicher, dass der Verein durchaus die Möglichkeit hat, die restlichen Sanierungskosten zu tragen.

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