Kinder der Grundschule Horstedt zeigen Frühlingstheater / Heute zweite Vorführung

Der Zirkus kommt

Tim (l.) und Leon übernehmen an diesem Abend die Moderation. - Foto: Holsten-Körner

Horstedt - Von Antje Holsten-Körner.  Theatervorführungen haben einmal im Jahr an der Horstedter Löwenzahn-Grundschule einen festen Platz im Kalender. Und das ist schon seit Jahrzehnten so. Jetzt war es wieder soweit, denn die Erst-, Zweit- und Drittklässler durften ihre Schauspielkünste, für die sie zwei Wochen geübt hatten, auf der Bühne präsentieren.

Da sich die vierten Klassen im Schlussspurt ihrer Grundschulzeit befinden, haben sie die Gestaltung des Programmflyers übernommen und den Abend moderiert. „Damit der Abend nicht ganz so lang wird, haben wir das Konzept etwas geändert und nur die Drittklässler durften ein längeres Stück vorführen“, erklärte Schulleiterin Annette Römer.

Damit kehrt die Schule zu den Wurzeln zurück, denn, so steht es in der Chronik, in der Anfangszeit des Theaters waren die Zeiten ähnlich aufgeteilt. Noch nicht ganz so lange, aber bereits seit mehr als 15 Jahren ist Frank Mattutat von Open Ears Service dabei, den die Verantwortlichen wieder für die Tontechnik gewinnen konnten.

Als erstes durften dieses Mal beim Frühlingstheater die Abc-Schützen der 1a auf die Bühne, ihnen folgte die 2a, die Vertretungslehrerin Andrea Itzek angeleitet hatte. „Eine tolle Leistung, wenn man eine Klasse nur als Vertretung übernimmt“, lobte Römer ihre Kollegin.

Die 1b durfte Rhythmical zur Musik der Oper Carmen zeigen. Der letzte Teil vor der Pause gehörte der 3b mit dem Stück „Leg das Buch weg, Boris“. Die halbstündige Unterbrechung des Programms nutzten die Gäste, um sich am Büfett zu stärken. „Der Förderverein hat das wieder hervorragend organisiert, der Verein ist eine Bereicherung für unseren Schulalltag“, so die Rektorin erfreut.

Nach der Pause war die 2b mit „Der Zirkus kommt bald“ an der Reihe, bevor die Bühne der 3a mit „Die Elterntauschbörse“ gehörte. Dafür ernteten sie, wie auch die anderen Akteure, viel Applaus. „Die Vorbereitung und Aufführung verlangt allen viel ab, wobei der Erfolg nicht messbar ist“, so Römer. Und weiter: „Aber diese Erfahrung ist sehr wertvoll, denn es stärkt das Selbstbewusstsein.“ Viele Kinder würden die Erinnerungen an ihr Theaterstück „im Herzen tragen“. Heute Abend folgt die zweite Aufführung des Frühlingstheaters.

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