Details des Ablaufs bekannt

„Unser Dorf hat Zukunft“: Auf der Zielgeraden

Ist guter Dinge für den Bundesentscheid: Das Bötersener Orga-Team (v.l.) Jan Hendrik Müller, Jana Hoops, Cord Trefke, Susanne Cordes und Andreas Bühring. Foto: Daus
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Ist guter Dinge für den Bundesentscheid: Das Bötersener Orga-Team (v.l.) Jan Hendrik Müller, Jana Hoops, Cord Trefke, Susanne Cordes und Andreas Bühring.

Der Traum vom Bundessieg lebt weiter. Ende Juni muss Bötersen noch einmal alles geben, denn dann kommt die Bewertungskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Mittlerweile haben die Organisatoren im Dorf Details zum Ablauf dieses Tages vorgestellt.

Bötersen – Von Matthias Daus. Die großen Plakate die in den drei Orten Jeerhof, Höperhöfen und Bötersen aufgestellt wurden, künden davon: In rund acht Wochen ist es soweit, dann wird es in der Gemeinde Bötersen am 25. Juni die finale Bereisung durch eine Bewertungskommission im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ geben und die ist sozusagen die Erfüllung der Ambitionen, die man 2015 beim Start auf Kreisebene hatte. Denn diesmal befindet man sich im Bundesentscheid – und darauf bereitet man sich in gewohnter Manier akribisch vor.

Aktuell gab es zu diesem Thema zwei wichtige Termine seitens der Organisatoren. Zunächst stand ein Koordinierungstreffen mit Vertretern der verschiedenen Arbeitsgruppen, der Vereine in der Gemeinde sowie den Feuerwehren aus Bötersen und Höperhöfen auf dem Plan. Das diente in erster Linie dem Zweck, Neuigkeiten und Anregungen aller Beteiligten aufzunehmen und einen ersten Ablauf der geplanten Bereisungsroute vorzustellen und an Feinheiten zu arbeiten, damit man sie auf der drei Tage danach stattfindenden Bürgerversammlung präsentieren kann.

Erster auffälliger Unterschied zu den vorherigen Bereisungen ist das erweiterte Zeitfenster. Waren es zuletzt auf Landesebene lediglich 90 Minuten, die zur Verfügung standen, um die Gemeinde in möglichst vielen Facetten vorzustellen, so hat man diesmal mit drei Stunden doppelt so viel Zeit. „Wir werden die dazu nutzen, um einerseits mehr Bereiche in der Gemeinde zu zeigen, aber auch einige Streckenabschnitte ohne Wortbeiträge zu durchfahren, damit die Kommission mehr Gelegenheit bekommt, das Präsentierte zu verarbeiten“, sagte Cord Trefke vom Orga-Team. Man wolle damit auf eine Anmerkung von Kommissionsmitgliedern aus vorherigen Wettbewerben eingehen, die sich von der Fülle der Informationen beinahe überfordert fühlten. Zweiter Unterschied ist die Uhrzeit der Bereisung. War man bisher in den frühen Nachmittag unterwegs, so startet man diesmal bereits um 9.30 Uhr und wird um 12.30 Uhr am Ziel angekommen sein. Für den 14. Juni ist im Dorf eine Generalprobe geplant.

Veränderte Streckenführung

Ansonsten wurde die veränderte Streckenführung besprochen und erläutert. „Wir haben den Start diesmal auf den Bürgerpark gelegt. Allein schon, weil es dort ein geringeres Verkehrsaufkommen gibt und dementsprechend auch eine verminderte Lärmbelästigung, die in der Vergangenheit etwas problematisch war“, erläuterte Jan Hendrik Müller, der an diesem Tag die Routenplanung präsentierte. Nachdem letzte Detailfragen geklärt waren, konnte die überarbeitete Version drei Tage später bei einer Bürgerversammlung den rund 70 interessierten Gemeindebewohnern vorgestellt werden.

Da dieser Wettbewerb von Anfang an durch die Gemeinderegierung mitgetragen wurde, hatte Bürgermeister Hermann Holsten (CDU) zunächst das Wort. „Ich möchte daran erinnern, dass bei allem Erfolg der Kerngedanke bleibt, dass es ein Wettbewerb ist und wenn wir weiterhin alle mitmachen, sollte es uns gelingen, auch hier erfolgreich zu sein“, sagte er. „Allein durch die Teilnahme am Bundeswettbewerb gelten wir schon als Sieger“, ergänzte Cord Trefke.

Es gehe hier im Besonderen darum, ob man eine Bronze-, Silber-, oder Goldmedaille erhalte und Gold sei natürlich das erklärte Ziel. Bevor daraufhin die Bereisungsroute den zahlreichen Gästen erläutert wurde, stellte Ulrike Fajen noch das Leitbild vor. Das Leitbild ist die in Worte gefasste Beschreibung der Gemeinde und all ihrer für den Wettbewerb relevanten Aktivitäten und Facetten. Im Prinzip also die schriftliche Grundlage dafür, was in der Bereisung visuell und in Wortbeiträgen umgesetzt und präsentiert wurde.

Eine Gemeinde fährt nach Berlin

Die Orga-Gruppe aus Bötersen weist außerdem auf einen Besuch der „Grünen Woche“ in Berlin hin, wo die Siegerehrung für den Bundesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stattfindet. Geplant ist eine Reise mit drei Übernachtungen und einem Freizeitprogramm sowie einer großen Siegerehrung inklusive anschließender Feier mit möglichst vielen Gemeindemitbürgern. Dafür wurden schon zwei Busse gechartert und ein großes Kontingent an Hotelzimmern reserviert.

Start dieser Reise ist am 23. Januar 2020 und die Rückreise ist für den 26. Januar angedacht. Anmeldungen konnten im Rahmen der Bürgerversammlung bereits vorgenommen werden und sind noch bis zum 31. Oktober schriftlich bei Susanne Cordes in Bötersen möglich. Details zu Kosten und Leistungen kann man jederzeit beim Organisationsteam erfragen.

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