Sottrumer Ferienstrolche besuchen die Polizei 

Ab in die Zelle

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Bei der Rotenburger Polizei gibt es für die Sottrumer Ferienstrolche einiges zu entdecken. Und zum Abschluss gibt es sogar noch einen Kinderkommissar-Ausweis. 

Sottrum/Rotenburg - Von Jessica Tisemann. Die Sottrumer Ferienstrolche erfahren mehr über die Arbeit der Rotenburger Polizei. Sie lernen, was auf einer echten Wache alles los ist.

Auch ein Besuch bei der Sottrum Feuerwehr darf in den Ferien nicht fehlen.

Und plötzlich ist die schwere Metalltür zu. Die Ferienstrolche und ihre Betreuer stehen auf der einen, Polizeioberkommissar Fred Krüger auf der anderen Seite der Tür. Der Raum, in dem die Kinder „eingesperrt“ sind, ist die „Luxuszelle“ der Rotenburger Polizeistation, wie Krüger scherzhaft erzählt, denn diese hat eine eigene Toilette. Ein Umstand, der die Tatsache, dort zu sein, nicht unbedingt besser macht. Doch Krüger erlöst die Ferienstrolche nach ein paar Sekunden schon wieder, und es kann zur nächsten Station auf der Wache gehen. Die Sottrumer Ferienstrolche bekommen einen kleinen Einblick in die Arbeit der Rotenburger Polizei und erfahren, was auf einer Wache so alles los ist. Schon am Eingang geht es nur weiter, nachdem ein Kollege von Fred Krüger den Summer betätigt, um die kleine Gruppe hereinzulassen.

Der erste Weg führt direkt zur Wache. Dort klingelt nahezu ununterbrochen das Telefon. „Außerdem ist auf den Bildschirmen eine Karte, auf der der Kollege sehen kann, wo die einzelnen Dienstwagen, die im Einsatz sind, sich gerade befinden“, erklärt Krüger den Kindern. Noch sieht alles ein bisschen aus wie im Film. Doch einen großen Unterschied gibt es. „Das läuft bei uns nicht wie bei Cobra 11, da wird nämlich nie etwas geschrieben. Wir müssen immer noch alles aufschreiben, wenn wir von Einsätzen wiederkommen“, so Krüger.

Weiter geht es für die Ferienstrolche in die Garage direkt neben dem Gebäude der Wache. Dort stehen die Dienstfahrräder, die zivilen Polizeiautos und Motorräder. „Einige der Zivilfahrzeuge haben auch Wechselkennzeichen“, erklärt der Polizist. Kennzeichen merken lohnt sich also in diesem Fall nicht.

Zwischen Polizei und Feuerwehr

Ein paar Tage bevor sich die Ferienstrolche auf den Weg zur Rotenburger Polizei gemacht haben, haben sie in einem Feuerwehrwagen der Sottrumer Brandschützer Platz genommen. „Wir haben die Schläuche und die Rettungsschere gesehen“, erzählt eines der Kinder. Das Beste am Besuch bei der Feuerwehr? „Als die Feuerwehr den Alarm am Auto angemacht hat. Das hat bestimmt ganz Sottrum gehört“, glaubt einer der Jungs.

Alarm anschalten? Das kann die Polizei auch. Für die sechs Kinder geht es in einen Polizeibulli, anschnallen, Tür zu und los geht die kleine Fahrt über das Gelände der Polizei – mit eingeschaltetem Blaulicht versteht sich.

Und zum Ende hat Fred Krüger auch noch eine kleine Überraschung für die Kinder. Jeder erhält seinen eigenen Kinderkommissar-Ausweis, auf dem der Name und der Fingerabdruck vermerkt werden können. Außerdem gibt es eine Polizeimütze zum Basteln. Ab sofort laufen in Sottrum also ein paar mehr Nachwuchspolizisten durch die Straßen.

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