Zehn Paten gärtnern schon

Bürger mit grünem Daumen können Flächen bepflanzen

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Helga Straube (l.) überreicht Patin Marje Grafe das „Grüntaten“-Schild.

Rotenburg - Grünflächen gehören zu jeder Stadt dazu. Ob Verkehrsinseln oder Seitenräume – grüne und teils bunt bepflanzte Flächen finden sich auch in Rotenburg in vielen Ecken. Die Stadt hat in diesem Jahr das Projekt „Grüntaten“ ins Leben gerufen, um den Bürgern zu ermöglichen, diese Flächen selbst zu pflegen und zu gestalten.

Dafür können Patenschaften für einzelne Flächen übernommen werden. „Es bestehen bereits zehn solcher Patenschaften, davon sind ein paar auch Patengemeinschaften“, sagt Helga Straube vom Büro für Umwelt und Grünflächen. 320 Quadratmeter werden von den Paten bisher betreut. „Insgesamt stehen aber 100. 000 Quadratmeter zur Verfügung, die wir vergeben können“, so Straube.

Die betreuten Flächen werden in vielen Fällen beschildert. „Das ist allerdings nicht überall möglich“, erklärt die Betreuerin des Projekts. „Das Ganze ist so gedacht, dass man einen leichten Zugang zu der Patenschaft hat“, erklärt Straube. Wer als Pate registriert ist, habe auf seiner Fläche weitestgehend freie Hand. „Wir wollen es so wenig wie möglich einschränken.“ Gewisse Einschränkungen gebe es trotzdem. Bauliche Maßnahmen dürften nicht getätigt werden und die Bepflanzung dürfe nur eine gewisse Höhe erreichen. Die Fläche kann unkompliziert per Anruf oder schriftlicher Mitteilung auch wieder abgegeben werden, meint Straube.

Marje Grafe ist die erste Patin, die nun auch das Schild für ihre Bepflanzungsfläche bekommen hat. Sie war im Frühjahr auf das Umweltbüro der Stadt zugegangen, noch bevor es das Projekt gab. Auf ihrer etwa sieben Quadratmeter großen Fläche hat sie nun Gräser und Stauden eingepflanzt. „Die Bepflanzung ist bienenfreundlich gestaltet“, erzählt Grafe. Die Stadt stellt, bei Interesse auch ein bienenfreundliches Saatgut zur Verfügung, welches sich für Grundstücke ab 20 Quadratmetern eignet. 

faw

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