Ahauser Heimatverein feiert seinen zehnten Geburtstag

„Wir haben es den Kritikern gezeigt“

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Das Gebäude-Ensemble im Ort ist das Schmuckstück des Heimatvereins Ahausen.

Ahausen - Von Bettina Diercks. Beim kleinen Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Heimatvereins Ahausen am Sonnabend wurde eins deutlich: Er hat noch viel vor, da sind noch Ideen vorhanden, es geht weiter. Den Eindruck vermittelte in seiner Rede vor allem der erste Vorsitzende des Vereins, Carsten Kaßburg.

Gründungsvater Heiko Rosebrock spricht zu den Gästen.

Er freute sich als Gastredner den Mann begrüßen zu können, der den Stein ins Rollen gebracht hatte: Heiko Rosebrock, Gründervater und langjähriger erster Vorsitzender des Heimatvereins Ahausen. „Er hat einen großen Meilenstein für Ahausen gelegt“, sagte Kaßburg. Neben ihm und weiteren sieben Gründungsmitgliedern sei das allerdings auch Marion und Reinhard Hildebrandt zu verdanken, die das Grundstück vor einigen Jahren gekauft und später dann für Vereinszwecke zu Verfügung gestellt haben. „Das ist eine sehr gute Entscheidung gewesen“, sagte Rosebrock mit Blick auf Vereinsgründung, die vergangenen zehn Jahre und das errichtete Gebäude-Ensemble. „Früher habe ich als kleiner Junge auf dieser Wiese gespielt, heute ist es ein Dorfplatz, der schönste Ort im Ort. Das Gelände ist ein Schmuckstück für das ganze Dorf.“

Tanz in den Mai im Festzelt.

Er dankte seinen größten Mitstreitern – Olaf Mahncken, Gerhard Holsten und Gerhard Voigt. „Viele Stunden Arbeit stecken darin“, sagte Rosebrock über die Entstehung der Gebäude. „,Wir wollen, wir können’, haben wir uns damals gesagt. Wir waren euphorisch, wollten uns beweisen. ,Wir sind Ahausen’. Ein Verein für das ganze Dorf wollten wir sein“, erinnerte sich Rosebrock. Sein Lieblingsprojekt sei die Steinmauer gewesen, berichtete Rosebrock. Die habe die Sache erst richtig Rund gemacht. Er blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. „Ich bin stolz auf die vergangenen zehn Jahre. Wir haben viel geschafft und uns behauptet. Es schmerzt, den Vorsitz abgegeben zu haben. Der Verein ist mit Leben gefüllt, das bestätigt uns und zeigt den Kritikern, dass es richtig war, den Verein zu gründen.“

Bürgermeister Claus Kock brachte seine Bewunderung zum Ausdruck. Er dankte dem „Ur-Vater“ für seine Leistung und hob noch einmal Olaf Mahnken und Gerhard Holsten hervor. „Der Verein hat viele Aktive. Nach meiner Meinung sind die beiden immer hier und dabei, wenn etwas zu tun ist.“

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