Wieste-Kindergarten Sottrum feiert 40-jähriges Bestehen mit Groß und Klein

Ständchen zum Geburtstag

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Die fünfjährige Wiebke und ihre Mutter Rita Müller sind auf der Suche nach dem Schatz in der Sandkiste.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. „Bei uns in unserem Kindergarten ist es wunderschön.“ – Diesen musikalischen Gruß haben die Jungen und Mädchen des Wieste-Kindergartens in Sottrum für die Besucher des 40. Geburtstag der Einrichtung parat. Und es gibt einiges für die großen und kleinen Gäste zu entdecken.

Schon von weitem ist das große bunte Zirkuszelt zu sehen. Dort wartet die Akrobatikgruppe „Smarties“ aus Ahausen auf die Besucher. Doch zunächst leiht sich Benjamin Faber mit seinem Kinderchor das Zelt aus. Und dabei ist auch das Publikum gefordert. Erst zeigen die Kinder bei ihren Songs verschiedene Bewegungen, die die Gäste nachmachen müssen.

Dann steht noch das Geburtstagsständchen an – immerhin wird der Kindergarten ja 40 Jahre alt. Mit „Viel Glück und viel Segen“ fordert Faber das Publikum – das dann auch noch im Kanon singen muss. Doch das klappt erstaunlich gut, Faber beherrscht eben sein Handwerk und bekommt auch den bunten Besucher-Haufen unter Kontrolle.

Nach der offiziellen Begrüßung gibt es für die Kinder kein Halten mehr. In der Sandkiste hinter dem Kindergartengebäude wartet immerhin ein großer Schatz. So buddeln die Jungen und Mädchen fleißig im Sand. Und Wiebke Müller ist dabei sehr erfolgreich. Schon vier große Glassteine hat sie in kurzer Zeit gefunden. Ab fünf und zehn Steinen dürfen sich die Kinder dann auch noch ein richtiges Geschenk aussuchen, verrät Kindergartenleiter Thomas Morick.

Nur ein kleines Stück weiter wartet die Jugendfeuerwehr Sottrum auf die kleinen Besucher. Dort gilt es, mit Hilfe eines Wasserstrahls volle Wasserflaschen von einem Podest zu schießen. Auch für die älteren Besucher und ehemaligen Kindergartenkinder gibt es einiges zu entdecken. Zum Beispiel einen Film, der die Fotos der vergangenen zehn bis 15 Jahre abspielt. Auch das Video einer Faschingsfeier aus den 80er Jahren ist dort mit eingebaut. „Das hat uns eine ehemalige Mutter zur Verfügung gestellt“, berichtet Morick.

An der nächsten Wand haben sich die Erzieher verewigt und erklären, was ihre Arbeit heute ausmacht. Direkt daneben haben die Besucher die Möglichkeit, sich ins Gästebuch einzutragen und ihre Anekdoten und kleinen Erinnerungen an eine Pinnwand zu heften.

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