Wegebereisung in Sottrum: Verkehrsausschuss bemängelt auch die Parksituation an der B 75

„Die schlechtesten Fahrbahnplatten“

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An der Rotenburger Straße (B 75) stehen häufig Fahrzeuge auf den Grünflächen, bemängelt der Verkehrsausschuss.

Sottrum - Von Inken Quebe. Wie sicher sind eigentlich die Straßen der Gemeinde Sottrum? Und wo gibt es Gefahrenpunkte oder andere Probleme? Darüber haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr bei einer Wegebereisung informiert.

An einigen Stellen sehen die Ausschussmitglieder um den Vorsitzenden Marcus Winde (Grüne) Nachbesserungsbedarf – zum Beispiel an diesen:

• Am Everinghauser Kirchweg sollen die Unebenheiten aufgeschoben und ein Mineralgemisch eingebracht werden.

• An der Straße Neubauer Heide will der Ausschuss Findlinge aufstellen. Die sollen die Elipsenbeete schützen. „Die Autofahrer fahren zum Teil einfach über die Beete und den Gehweg“, so Hans-Jürgen Brandt (SPD).

• Die Fahrbahnplatten am Stubbenkampsweg halten die Ausschussmitglieder für nicht mehr verkehrssicher –besonders für Radfahrer. Sie beschlossen, die Kosten verschiedener Möglichkeiten zu kalkulieren und das die Beratung in den Verwaltungsausschuss zu verschieben. Im Raum steht, den Weg, der auch Europäischer Radweg ist, mit Fördermitteln zu asphaltieren. „Dann haben wir das für zehn bis 20 Jahre erledigt“, ist sich Brandt sicher. Jan-Christoph Oetjen (FDP) hielt es für „utopisch, dass wir dafür Fördertöpfe anzapfen können“.

• Für den Kleinen Sottrumer Weideweg machte sich vor allem Jan-Christoph Oetjen (FDP) stark: „Da liegen die schlechtesten Fahrbahnplatten in der gesamten Gemeinde.“ Die Platten sollen entfernt werden und ein Mineralgemisch Abhilfe schaffen.

• Beim Fuhrenkamp haben sich die Mitglieder für eine dünnschichtige Oberflächenbehandlung entschieden.

• An der Rotenburger Straße (B75) fallen vor allem viele Autos auf, die auf dem Rasen vor den Arztpraxen parken. Prüfen will der Ausschuss nun, ob es möglich ist, richtige Parkplätze zu schaffen und die angrenzenden Ärzte und Geschäfte daran zu beteiligen.

• Auch die befahrbaren Platten am Moorweg sind zum Teil verschoben und kaputt. Die Mitglieder sehen ebenfalls vor, diese zu entfernen und ein Mineralgemisch einzubringen.

• Der Ausschuss störte sich auch an der unebenen Fläche durch Baumwurzeln Am Eichkamp 27 (ehemalige Post). Während Oetjen vorschlug, die Bäume stehen zu lassen und den Gehweg dahinter neu anzulegen, befürwortete Brandt, die Bäume zu fällen, aber dennoch den Gehweg zu bauen. Letztlich entschied man sich, die Linden tatsächlich zu entfernen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Ein Förster hatte vorab festgestellt, dass diese womöglich nur noch fünf Jahre stehen würden.

• Eindeutig war die Entscheidung bei der Vogteistraße. Die sei so kaputt, dass sie saniert werden soll. Mit einer Versammlung sollen auch die Anlieger darüber aufgeklärt werden. „Und wir sollten kurzfristig die Löcher dort ausbessern“, so Brandt.

Um das Geld zuerst an die notwendigen Stellen fließen zu lassen, stellte der Ausschuss – bei einer Gegenstimme – außerdem eine Prioritätenliste auf. Der Kleine Sottrumer Weideweg soll demnach zuerst ausgebessert werden, dann der Stubbenkampsweg. An die dritte Stelle setzte der Ausschuss die Everinghauser Kirchweg, an die vierte den Fuhrenkamp. Der Moorweg folgt an fünfter Position.

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