Schwengelpumpe für Kindergarten

Wasser für die Hummeln

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Der Kindergarten „Wiestehummeln“ in Horstedt ist bald um eine Attraktion reicher. 

Horstedt - Von Antje Holsten-Körner. Während viele Spiele im Laufe der Generationen in Vergessenheit geraten, wird das Element Wasser bei Kindern wohl immer die Herzen höher schlagen lassen. So wie es aussieht, können die Kleinen aus dem Horstedter Kindergarten „Wiestehummeln“ schon bald mit dem kühlen Nass spielen.

Die Mitglieder des Horstedtter Gemeinderates haben in ihrer Sitzung am Montagabend beschlossen, auf dem Gelände des Kindergartens eine Schwengelpumpe installieren zu lassen. Außerdem sollen marode Palisaden am Kriechtunnel durch neue aus Recyclingmaterial ersetzt werden. Allerdings wurde die Investition vorläufig auf 4.  000 Euro gedeckelt.

Vorangegangen war eine Diskussion, denn der Planer hatte zwar die Zeichnungen abgeliefert, doch die Kostenaufstellung fehlte. Daher konnte Bürgermeister Michael Schröck (SPD) nur ungefähre Zahlen wiedergeben. Der Vorschlag, erst bei der kommenden Sitzung Anfang März darüber zu beraten, wurde verworfen, da die Umsetzung bereits Mitte März erfolgen soll. Aufgegriffen wurde der Einwand von Jürgen Schlobohm (WFB), die Pumpe doch weiter entfernt vom Eingang zu installieren.

Die im Plan eingezeichneten Pflanzen werden den Gemeindehaushalt wohl nur geringfügig oder gar nicht belasten. „Dafür haben wir einen Sponsor“, erklärte der Bürgermeister. Noch geschoben werden soll eine schallschluckende Installation im Differenzierungsraum. Dafür will sich Schröck in Kürze mit Ratsmitglied und Tischlermeister Thomas Borchers (CDU) zusammensetzen.

„Auch bei geringer Deckenhöhe gibt es eine Alternative. Solch eine Konstruktion haben wir sogar in Sottrum auf die Wände aufgebracht“, so Borchers. Während dieser Umbau nur zurückgestellt ist, haben sich die Kommunalvertreter gegen einen Telefonanschluss und einen Hotspot im Winkeldorfer Dorfgemeinschaftshaus entschieden. Anfangs eingebrachte Sicherheitsaspekte, dass der Handyempfang im Gebäude nicht gegeben ist, konnte Manfred Romer (CDU) entkräften. „Vor dem Gebäude kann man mit dem Handy telefonieren“, wusste er zu berichten. Er plädierte, wie auch sein Parteikollege Werner Dannigkeit und Dieter Szczesny (Grüne) dafür, auf einen Hotspot zu verzichten. „Wir haben schon oft dort gefeiert und noch nie das Handy vermisst“, sagte er. Ihm schlossen sich die meisten Ratskollegen an, sodass bei zwei Enthaltungen die Anträge abgelehnt wurden.

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