Umbau kann bald beginnen

Bahnhof Sottrum: Samtgemeinde übernimmt Wartesaal

Eine Tür mit Fenster. Darin ein Schild: „Wartesaal geschlossen.“
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Noch ist der Wartesaal am Bahnhof zu. Die Samtgemeinde macht sich nun an die Reaktivierung.

Schon lange hofft man in Sottrum auf die Reaktivierung des Bahnhof-Wartesaals. Nun hat die Samtgemeinde den Raum gemietet und will ihn entsprechend herrichten.

  • Der Warteraum des Sottrumer Bahnhofs ist seit Jahren geschlossen.
  • Schon lange wünscht man sich eine Reaktivierung und öffentliche Toiletten.
  • Die Samtgemeinde will den Raum jetzt umbauen.

Sottrum – Mittlerweile sei alles Formelle geregelt. Die Samtgemeinde Sottrum kann mittlerweile Vollzug melden beim Papierkram rund um die angepeilte Wiedereröffnung des Bahnhofsgebäudes für die Öffentlichkeit. Die Verträge sind unterschrieben, so der Leiter der Liegenschaftsabteilung im Rathaus, Holger Bahrenburg.

Am Mittwochmorgen seien die Schließzylinder ausgetauscht worden. Die Samtgemeinde hat eigene eingebaut, die Besitzerin der Immobilie, die Deutsche Bahn, hat ihren zurückbekommen. Wenn man so will, war es die Schlüsselübergabe. Nun stehen Umbaumaßnahmen an. Wann die Wartehalle dann wirklich wieder geöffnet ist, ist noch offen.

Eine zähe Angelegenheit

Dennoch scheint diese recht zähe Angelegenheit dem Ende zuzugehen. Bereits vor Jahren wurden erste Stimmen laut, ob die Samtgemeinde die Räumlichkeiten nicht anmieten könnte. Im Herbst und Winter 2019 stimmte auch die Politik dem Vorhaben und einem Vertrag, den die Verwaltung mit der Bahn ausgehandelt hatte, zu. Die am Bahnhof Wartenden sollten besser vor Regen und Kälte geschützt werden. Zudem wünschte man sich eine öffentliche Toilette am Bahnhof.

Insbesondere der Bürgerbusverein trat dabei als Befürworter auf. Aus einem einfachen Grund: Die Linien des Bürgerbusses starten und enden zwar am Bahnhof, auf die Toilette gehen können die Fahrer in den Pausen dort nicht. Behelfen muss man sich bis heute mit einem längeren Halt an der St.-Georg-Kirche, wo die Ehrenamtlichen die WCs des Gemeindehauses nutzen.

Ideen, wie man eine Toilette für die Fahrer und Reisenden an den Bahnhof bekommt, gab es daher einige. Auch ein anderes Gebäude in der Nachbarschaft stand bereits 2015 in der Diskussion. Der Kauf war allerdings zu teuer. Ebenso ein eigener Neubau auf einem anderen Grundstück am Bahnhof war eine Zeit lang angedacht.

Bahn drückt auf die Bremse

Warum das alles so lange dauert, das liegt aus Sicht der Samtgemeinde (wie sollte es auch anders sein) an der Deutschen Bahn. Knapp ein Jahr hat es, so wurde es Ende 2019 kolportiert, gedauert, bevor Liegenschaftsamtsleiter Bahrenburg überhaupt die richtigen Ansprechpartner im Konzerngeflecht der Deutschen Bahn fand. Als dann alles bereit für Unterschriften war, hat es wieder eine Zeit gedauert, bis das Transportunternehmen jene geleistet hatte. Doch nun kann man endlich zur konkreten Planung übergehen.

Und diese Planungsleistung zumindest für die Toilettenanlagen soll nun bald ausgeschrieben werden, so Bahrenburg auf Nachfrage der Kreiszeitung. Darüber hinaus müsse noch genauer evaluiert werden, welche Arbeiten noch anstehen an der Wartehalle, ehe sie wieder geöffnet werden kann für die Öffentlichkeit. Das kann noch ein bisschen Zeit dauern, aber immerhin liegt das nun nicht mehr an der Deutschen Bahn, sondern in der Hand der Samtgemeinde selbst.

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