Das Warten aufs Geld

Alter Marktplatz: Es ist still geworden ums Projekt

Der Alte Marktplatz in der Sottrumer Ortsmitte. Er soll umfassend umgestaltet werden. Dafür sammeln die Ideengeber noch Geld. Insgesamt dauert das Projekt aber länger als erwartet. Foto: Röhrs
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Der Alte Marktplatz in der Sottrumer Ortsmitte. Er soll umfassend umgestaltet werden. Dafür sammeln die Ideengeber noch Geld. Insgesamt dauert das Projekt aber länger als erwartet.

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Ein knappes Jahr ist es her, dass der Lions-Club Ottersberg-Wümme mit dem Plan, den Alten Marktplatz in Sottrum umzugestalten, vorstellig geworden ist. Mittlerweile ist es still geworden um das Projekt.

Es ist ein Glücksfall für den Ort. Private Spender wollen zusammenlegen und dem Alten Marktplatz an der Großen Straße ein neues Gesicht geben einhauchen. Neues Leben sollte die Grünfläche eingehaucht bekommen. Stand jetzt gibt es dort lediglich ein paar Bäume, Sitzgelegenheiten und die verwitterte Boule-Bahn.

9 000 Euro, das ist die Summe, die der Lions-Club Ottersberg-Wümme für dieses Vorhaben bereitstellen will. Wohl wissend, dass das Geld alleine niemals ausreichen wird für ein Vorhaben wie dieses. Rund 50 000 Euro, so schätzt es Achim Figgen, der sowohl im Lions-Club als auch für die CDU im Sottrumer Gemeinderat aktiv ist, wird der neue Park kosten. Die Gemeinde selbst wird dazu keinen Cent beisteuern, für sie soll das Projekt kostenneutral sein, das wurde immer wieder betont. Die Parkplätze einmal ausgenommen, die fallen tatsächlich in die gemeindliche Zuständigkeit. Auch Figgen wiederholt: Kommt das Geld nicht zusammen, wird der Park auch nicht gebaut. So einfach ist das.

Im Februar 2018 hat der Planungsausschuss der Gemeinde dem Vorhaben zugestimmt. Seitdem ist es still geworden, und auch Figgen gesteht auf Nachfrage ein, dass man mit der Finanzierung noch nicht viel weiter gekommen ist. „Das dauert alles länger als erhofft.“ Erst vor Kurzem hat sich eine „Gruppe privater Förderer“ - wie Figgen die Spendensammler nennt - an die Arbeit gemacht. demzufolge.

In den Plänen zur Umgestaltung findet etwa die Boulebahn keinen Platz in den Überlegungen des beauftragten Landschaftsarchitekten Hans-Dieter Windler aus Vorwerk. An seiner Stelle des sollen dort in Zukunft drei Blütenbäume stehen - etwa eine frühblühende Kirsche, ein Ahorn und ein Zierapfel. Ebenfalls der Vergangenheit angehören soll die Bank, die die alte Linde auf dem Alten Marktplatz komplett umschließt. Sie ist abgängig, Sitzgelegenheiten sollen stattdessen am Rande eines kleinen Platzes in Form eines halben Ovals rund um den Brunnen in der Mitte des Parks entstehen.

Dieser kleine Platz soll von einer Hecke eingerahmt werden, zugänglich wird er durch einen leicht S-förmigen Weg, der eine Querverbindung zwischen der Großen Straße und der Straße Am Friedhof bildet. Unter der Linde selbst soll ein Bodenstrahler in der Erde eingelassen werden, der den Baum anleuchtet. Außerdem sollen Spielgeräte für Kinder unter dem altehrwürdigen Baum Platz finden. Windler schweben unter anderem sogenannte Streichelsteine in Tierform vor. Außerdem sollen an der Straße Am Friedhof Parkplätze entstehen.

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