Ahausen macht den nächsten Schritt fürs neue Baugebiet

Wachsen im Westen

Auf diesem Feld können in den nächsten Jahren Leute Häuser bauen.
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Auf diesem Feld können in den nächsten Jahren Leute Häuser bauen.

Ahausen – Ahausen geht ins Wachstum. Im Westen der zweitgrößten Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde soll mit „Zwischen den Wegen“ ein neues, größeres Baugebiet entstehen. Der Rat fasste dazu am Montagabend einstimmig den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den entsprechenden Bebauungsplan. Mehr als 30 Baugrundstücke könnten somit in den kommenden Jahren dort ausgewiesen werden. Das war einer vorgestellten Planungskarte zu entnehmen. Der Rat fällte diese Entscheidung einstimmig bei einer Enthaltung. Damit können die Pläne nun öffentlich, zum Beispiel im Sottrumer Rathaus, eingesehen werden.

Jedes Grundstück soll mindestens 600 Quadratmeter groß sein. Ein paar Doppelhäuser sind ebenfalls möglich, dort hat ein Grundstück minimum 500 Quadratmeter pro Hälfte. Vorgeschrieben sind zwei Stellplätze für Autos, um möglichst wenig parkende Fahrzeuge in der ringförmigen Straße nebst Stichstraßen zu haben, hieß es. Große Diskussionen gab es innerhalb des Rates zu diesem Thema nicht mehr.

Ahausen nimmt innerhalb der Samtgemeinde eine kleine Sonderrolle ein: Neben Sottrum als Grundzentrum selbst, ist Ahausen die einzige, die über die sogenannte Eigenentwicklung hinaus Wohngebiete entwickeln darf.

Beispielsweise kann die Nachbargemeinde Hellwege mit einem anderen Status (Erholungsgebiet und nicht Wohngebiet) in den kommenden Jahren keine weiteren Baugebiete mehr ausweisen. Das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises Rotenburg verbietet eine übermäßige Ausdehnung solcher Kommunen. Nach dem Baugebiet „Am Sandgraben“ schon vor wenigen Jahren und dem ebenfalls am Montag dort beschlossenen Gebiet „Am Eichenwald“ sind die auf 25 begrenzten Grundstücke zur Eigenentwicklung erst einmal ausgeschöpft, wie Hellweges Bürgermeister Wolfgang Harling (SPD) erläuterte.

Aber zurück nach Ahausen, und das buchstäblich: Denn „Zwischen den Wegen“ liegt direkt südlich neben der Kreisstraße am Ortseingang aus Richtung Hellwege. Es wird aber nur durch einen Fahrrad- oder Fußweg von dort erschlossen, getrennt werden sollen Baugebiet und Kreisstraße von einem drei Meter hohen Lärmschutzwall. Eine Zuwegung erfolgt über die Straßen Westring und Zum Alten Dorf. Dort soll auch ein Regenrückhaltebecken gegraben werden. Dessen Größe ist noch unklar, hat aber natürlich Einfluss auf die Anzahl der zur Verfügung stehenden Baugrundstücke. Es soll möglichst klein werden und das Regenwasser möglichst auf den Grundstücken versickern – zumindest formulierte Eckhardt Behrens von der Sottrumer Samtgemeinde-Verwaltung dies als Ziel.

Nach der Auslegung und der damit einhergehenden Beteiligung der Öffentlichkeit kann der Bebauungsplan im kommenden Jahr dann endgültig vom Rat beschlossen werden.

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