Einsatzkräfte üben in Hassendorf

Vier Feuerwehren ziehen an einem Strang

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Insgesamt 42 Freiwillige waren in Hassendorf im Einsatz.

Hassendorf - Von Christian Butt. „Es brennt eine große Lagerhalle, Person im Gebäude eingeschlossen!“ Mit diesen dramatisch klingenden Stichwörtern wurden am Samstagnachmittag die Ortsfeuerwehren Hassendorf, Schleeßel, Höperhöfen und Bötersen alarmiert.

Das Ziel der Brandbekämpfer lag auf dem Firmenareal des Baustoffhändlers Röhrs am Jenckelweg in Hassendorf. Hier absolvierten die freiwilligen Feuerwehrleute aber keinen echten Einsatz, sondern eine geheime Übung.

„Wir simulieren einen Großbrand. Eine Person konnte gerade noch einen Notruf aus der betroffenen Halle absetzen, dann brach die Verbindung mit der Leitstelle angeblich zusammen“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Erik Robin das Übungsszenario. Unter schwerem Atemschutz durchsuchten zwei Trupps die große Halle nach dem vermeintlichen Opfer. Kunstnebel erschwerte den Feuerwehrleuten die Arbeit.

Feuerwehrmänner durchsuchen unter Atemschutz die Halle nach weiteren Opfern.

Währenddessen wurden vor dem Hallenkomplex hunderte Meter Schlauchleitungen verlegt, die Einsatzleitwagen-Gruppe simulierte den Kontakt unter den Einsatzabschnitten sowie zur Leitstelle, und weitere Kräfte standen für den Notfall bereit, um beim Versagen eines Atemschutzgeräts umgehend die eigenen Kameraden aus dem Brandobjekt retten zu können.

„Wir sind mit sechs Fahrzeugen ausgerückt und simulieren den Einsatz mit 42 Einsatzkräften“, zählt Erik Robin auf. Die Ehrenamtlichen mussten bei der Übung auch auf viele weitere Details achten. So musste eine anliegende Halle geschützt werden, in dem Brandobjekt befanden sich Gasflaschen und Lacke, die bei einem echten Einsatz schnell zur Gefahr werden können.

„Deshalb üben wir regelmäßig den Ernstfall. So sitzt im echten Einsatz jeder Handgriff“, sagt der Feuerwehr-Pressesprecher Erik Robin. Er und seine Kameraden danken dem Baustoffhandel Röhrs, dass dieser sein Gelände für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

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