Viele Eltern nutzen Angebot von Simbav / Austausch untereinander wichtig

Mehr als nur Spiel und Spaß

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Katja Tecklenburg-Karhoff (l.), mit ihren Töchtern Lia (2 Jahre) und Zoe, nutzt die Zeit in Sottrum ebenso zum Austausch wie Sandra Tiedemann mit Söhnchen Ben Elias.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. Schon von weitem ist das Lachen der kleinen Besucher im Sottrumer Gemeindehaus der St.-Georg-Kirchengemeinde zu hören. Hinter der Tür zum großen Saal warten Spielzeug, Puppenwagen und Brummkreisel auf die Mädchen und Jungen der Eltern-Kind-Gruppe von Simbav. Und auch viele Mütter genießen den Aufenthalt, um sich untereinander auszutauschen und mit Tipps weiterzuhelfen.

Bereits seit der ersten Stunde im Januar 2014 ist Sandra Tiedemann mit ihrem Sohn Ben Elias – wird demnächst zwei Jahre alt – dabei. „Mir war es wichtig, dass mein Sohn hier mit Gleichaltrigen spielen kann“, erklärt die junge Frau. Und das geht vielen Müttern so, erklärt Petra von Spreckelsen von Simbav. Daher nun auch der Umzug in den großen Saal im Gemeindehaus.

Das Angebot der Gruppe am Montagmorgen richtet sich an Eltern und ihre Kinder zwischen null und drei Jahren. Die Babygruppe musste wieder eingestellt werden (wir berichteten). „Die Babymütter warten in der Regel noch, weil es schon etwas lauter ist in der Gruppe. Babys brauchen einen ruhigeren Rahmen“, berichtet von Spreckelsen.

Die kleine Zoe (vier Monate alt) von Katja Tecklenburg-Karhoff stört der Lärm der älteren Kinder überhaupt nicht. Friedlich schläft sie in dem Baby-Tragetuch auf dem Rücken ihrer Mutter, während ihre große Schwester Lia (zwei Jahre) mit den anderen Kindern durch den Raum tobt. Auf das Angebot des Familienforums ist Katja Tecklenburg-Karhoff in einer Arztpraxis aufmerksam geworden. „Ich habe nach einem Kurs gesucht, wo ich mit beiden Töchtern hingehen kann. Sonst gibt es immer nur Angebote, für die größeren Kinder und die Babys“, berichtet sie. Auch für die junge Mutter selbst ist der Kontakt in der Eltern-Kind-Gruppe sehr wichtig. „Man ist als Mutter schon ein wenig isoliert. Da sind die sozialen Kontakte hier für mich wichtig. Aber auch für meine Große ist es toll, dass sie mit Gleichaltrigen zusammen ist.“

Doch nicht nur der Spaß und das Spielen der Kinder steht bei den wöchentlichen Treffen im Vordergrund. Auch eine Art Bildungsangebot für junge Eltern hat das Familienforum im Programm, sagt Petra von Spreckelsen. Zum Beispiel war bereits eine Krankenschwester vor Ort, die den Anwesenden etwas über Erkältung bei Kleinkindern und deren richtige Behandlung erklärt hat. Von Spreckelsen berichtet: „Wir hatten auch schon einmal eine Ernährungsberaterin bei uns, die zusammen mit den Eltern gekocht und ihnen etwas über Beikost und Familienessen erzählt hat.“

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