Viele Besucher sorgen für zufriedene Veranstalter

Heimatverein blickt auf den Ahauser Herbst zurück

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Ein gemischtes Angebot mit wechselnden Ausstellern soll den Ahauser Herbst weiterhin ausmachen.

Ahausen - Von Bettina Diercks. Genaue Zahlen gibt es vom Wochenende nicht, doch „gefühlt“ waren beim „Ahauser Herbst“ mindestens genauso viele Besucher wie im Vorjahr. Der Meinung ist der Veranstalter, der Heimatverein des Dorfes. Die Vorsitzenden zogen am Dienstag Resümee.

Menschen, die den Infostand mitten im Dorf ansteuern, werden gezählt. 836 waren es Sonntag, 380 am Samstag. „Das ist nur ein Anhaltspunkt. Die genauen Zahlen sind schwierig zu ermitteln“, sagt Carsten Kaßburg. Als weiteres Indiz für gute Besuchszahlen werten Kaßburg und Stellvertreter Olaf Mahnken, dass bei verkürztem Verkaufszeitraum mehr Flammkuchen aus dem Holzbackofen beim Heimatverein abgesetzt wurden. „Wir haben das Gefühl, dass der Samstag sogar stärker war, als in den Vorjahren.“

Erstmals gab es mehr kulinarische Angebote. Weiter aufgestockt werden soll es für die Zukunft nicht, damit es sich für alle Anbieter weiter lohnt. Die wiederkehrende Frage nach einer „anständigen Bratwurst“ soll ebenfalls künftig nicht befriedigt werden. „Es muss schon etwas Spezielles sein, was wir anbieten“, sagt Mahnken.

„Stärkerer Fokus auf Ausstellungen“

„Was dieses Jahr klasse war, waren die Konzerte. Die Leute waren begeistert. Und, wir hatten auch mehr im Hut, die Leute honorieren das“, sagt Kaßburg. Die freiwillige Gabe ist allerdings nicht dazu da, die Kosten komplett aufzufangen, sondern zur Anerkennung. Die zollt der Verein den Mitbürgern, die sich in vielfältiger Weise an der Dorfaktion beteiligt haben.

Nach Schwachstellen befragt, antwortet Kaßburg: „Wir haben uns die Kritikpunkte aus dem vergangenen Herbst zu Herzen genommen. Zum Beispiel, dass wir mehr Parkflächen schaffen sollten.“ Außerdem könnte die Rikscha, das Kulturtaxi, künftig am Infostand postiert und beworben werden. Zum Tadel der zunehmenden Kommerzialisierung sagt Mahnken: „Da müssen wir aufpassen, dass da nicht China-Shipping Einzug hält.“ Kaßburg: „Im vergangenen Jahr wurde kritisiert, dass wir zu hochwertig sind. Ich denke schon, dass wir den Mix hinbekommen und nicht beliebig sind.“ Ein laufender Wechsel von Ausstellern soll weiterhin verfolgt werden.

Ein Ziel, das künftig verfolgt werden soll: Ein stärkerer Fokus auf Ausstellungen. „So wie ,Ahauser Gesichter – Ahauser Geschichten’; das wäre klasse“, sagt Kaßburg. Größer soll die Veranstaltung nicht werden, denn das Limit sei erreicht. 2018 wird der Ahauser Herbst allerdings speziell, da er dann 20 wird. „Da müssen wir uns schon etwas Besonderes einfallen lassen“, sind sich die Vorsitzenden einig.

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