Sara Dähn und Ensemble ziehen in Sottrumer Kirche um

Zu viel Regen für Open Air

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Auch mit dem Medley „König der Löwen“ begeisterten Sara Dähn & Co das Publikum.

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Einmal mehr spielten sich Sara Dähn und das Ensemble der Bremer Musical Company (BMC) in die Herzen der Gäste der Sottrumer St.-Georgs-Stiftung. Mit der Begleitung durch eine Band hatte Thomas Blaeschke, erneut zuständig für die Moderation und die Begleitung am Piano, bei der vierten Auflage einen Wunsch von Zuschauern aus dem Vorjahr erfüllt.

Im Gepäck hatten sie einen bunten Strauß von Melodien aus Rock, Pop, Musicals und Chansons. „Was die Kanzlerin vorgesetzt bekommt, wird hier in Sottrum schon gespielt“, erzählt Blaeschke, der sich mit seiner sehr informativen und lockeren Moderation viele Freunde machte. Der Spaß spiegelte sich auch bei den Präsentationen wieder. So interpretierte die BMC „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens, was ebenfalls in Berlin auf dem Programm steht, mit einem kleinen Schauspiel. Sehr viel Wert legte Blaeschke darauf, dass sich die Lieder des Vorjahres nicht wiederholten. Daher waren mit „Leben“, eine Eigenproduktion, sowie „Alle Fragen“ und „Milch“ aus Elisabeth nur wenige Stücke identisch. Für alle Darbietungen ernteten die Akteure, die mit „Les Misérables“ und „König der Löwen“ auch zwei Medleys präsentierten, viel Applaus.

„Jedes Jahr wurden mehr Karten für die Veranstaltung verkauft“, freute sich Karin Fuge-Venzke, in deren Händen die Fäden für die Organisation zusammenliefen. Da die Wetterprognosen alles andere als rosig aussahen, hatte sich der Stiftungsvorstand am Vortag von der ursprünglich geplanten Open-Air-Veranstaltung auf der Kirchennordseite zu einer Verlegung in die Kirche entschieden. „Da in der Kirche der Platz begrenzt ist und wir uns diese Möglichkeit offenhalten mussten, konnten wir die Veranstaltung nicht allzu groß aufziehen“, erklärt Fuge-Venzke.

Thomas Blaeschke moderierte wieder den Abend und begleitete die Auftritte am Piano.

Für den Umzug in die Kirche gab es nicht nur Lob, denn es wurde von mehreren Gästen die Akustik kritisiert. Für Sara Dähn und Co. gab es dagegen uneingeschränkt positive Resonanzen von vielen anwesenden Gästen. „Es war sehr gut“, zeigten sich Laura (15) und Tabea (13) begeistert. Auch ihre Mama, Verena Ehlers, war angetan. „Super schön. Es ist spannend so etwas in der Kirche zu erleben“, schwärmte sie. Die drei wollen, wenn es passt, auf jeden Fall wiederkommen. Dass es eine fünfte Auflage geben wird, versprach Thomas Blaeschke zum Abschluss: „Wir kommen wieder.“

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