Unter der Lupe

Verwaltungsausschuss verweist das Sottrumer Spielplatzkonzept in den Gemeinderat

Spielplatz am Roggenkamp
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Auf dem Areal am Roggenkamp laden verschiedene Spielmöglichkeiten zum Toben ein.

Im Mai hatte sich in der Gemeinde Sottrum eine Arbeitsgruppe für die Spielplätze zusammengefunden. Am Montag will sie ein erstes Konzept dem Gemeinderat vorstellen.

Sottrum – Insgesamt 18 Spielplätze gibt es in der Gemeinde Sottrum – aber wie ist es um ihren Zustand bestellt? Wie sieht es mit der Nutzung aus – ist ein Spielplatz stark frequentiert oder eher weniger? Im Mai hatte der Rat beschlossen, dem mithilfe einer Arbeitsgruppe auf den Grund zu gehen, am Montag, 11. Oktober, soll das Konzept dem Rat zur Kenntnisnahme vorliegen. Dafür sprach sich am vergangenen Montag der Verwaltungsausschuss aus.

Für das Konzept hatten die Mitglieder der Arbeitsgruppe die 18 Spielplätze in drei Kategorien aufgeteilt, zum einen in Schwerpunktspielplätze, zu denen fünf gehören, dazu kommen acht kleinere, lokale Spielplätze sowie vier in der Kategorie drei. Diese sollen entweder in ihrem Bestand belassen oder rückgebaut werden. Außerhalb der Kategorien läuft dann noch der Eichpark, dort plant die Gemeinde einen Mehrgenerationenspielplatz.

Generationenwechsel in den Wohngebieten

„Wir haben uns die verschiedenen Bereiche angeschaut: In welchen Wohngebieten leben gerade viele Kinder, wo hat ein Generationenwechsel stattgefunden“, erklärt Gemeindedirektor Holger Bahrenburg. So werde beispielsweise der Spielplatz an der Franz-Heinecke-Straße eher wenig genutzt. Mehr gespielt wird andersherum auf dem Areal an der Sauveterrer Straße, dieser ist derzeit allerdings etwas spärlich bestückt: „Da warten wir noch auf das neue Spielgerät“, so Bahrenburg.

Grundsätzlich seien die Spielplätze in einem ordentlichen Zustand, „die Sicherheitsanforderungen sind erfüllt“, so Bahrenburg. „Allerdings haben wir bei der Bestandsaufnahme zum Beispiel festgestellt, dass auf vielen Spielplätzen nicht ausreichend Sitzgelegenheiten vorhanden sind. Dazu wollen wir bei den weiteren Planungen stärker auf eine naturnahe Gestaltung schauen“, sagt der Gemeindedirektor.

Dazu wollen wir bei den weiteren Planungen stärker auf eine naturnahe Gestaltung schauen.

Holger Bahrenburg

Dabei sollen bei der Gestaltung auch Eltern und Kinder mehr hinzugezogen werden, „denn es gibt dabei nichts Schlechteres, als Spielgeräte, die nicht genutzt werden“: Daher habe die Gemeinde bei der Planung für einen der neuesten Spielplätze Sottrums, ,Am Dannert III‘, vor Ort mit Eltern und Kindern gesprochen und sie nach ihren Wünschen gefragt, erklärt Bahrenburg. Natürlich sei nicht alles umsetzbar gewesen, „aber ich denke, wir haben dort eine gute Mischung gefunden.“

Dass die Spielplätze, die zum Teil in die Jahre gekommen sind, in den Blick genommen werden, hängt auch mit einem entsprechenden Punkt im Maßnahmenkatalog „Sottrum 2030“ zusammen, „durch die gezielte Aufwertung zentraler Spielplätze in Bestandssiedlungen im Generationenwechsel soll die Verjüngung bestehender Nachbarschaften gefördert werden“, heißt es dort.

Auf dem Spielplatz an der Sauveterrer Straße fehlt noch das neue Spielgerät.

Der Rat soll am Montag nach Empfehlung des Verwaltungsausschusses nicht nur das Konzept zur Kenntnis nehmen. Darüber hinaus geht es auch darum, die Arbeitsgruppe damit zu betrauen, dem Konzept auch konkrete Ideen und Maßnahmen folgen zu lassen.

Dafür sollten laut Verwaltungsausschuss auch entsprechende Mittel in den kommenden Haushalt eingeplant werden. Ausführlicher soll dann das Konzept im neuen Rat als auch im neuen Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales und Kultur zur Sprache kommen.

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