Gemeinde Reeßum schließt 2020 die letzten Projekte ab

Verbunddorferneuerung geht in die Endphase

Rund um die Sporthalle in Taaken entsteht der Großteil der letzten Projekte der Reeßumer Verbunddorferneuerung. Foto: Röhrs

Reeßum - Von Matthias Röhrs. Die Projekte der Reeßumer Verbunddorferneuerung gehen in die nächsten und letzten Phasen. Größtenteils gehen viele bald in die Bauphase über, im Frühjahr 2020 sollen dann alle abgeschlossen sein. Bürgermeister Marco Körner hat während der Ratssitzung am Montagabend das Auslaufen der Verbunddorferneuerung verkündet. Dann hat die Gemeinde zehn Jahre lang diese Fördermöglichkeit genutzt.

Doch bis dahin passiert noch einiges in den vier Ortsteilen der Gemeinde – insbesondere im Bereich des Sportplatzes in Taaken. Die neue Pflasterung des hinteren Teils Schulstraße soll laut Körner in der laufenden oder in der kommenden Woche beginnen. Am Spielplatz hinter der Turnhalle, der nicht mehr zeitgemäßen Anforderungen entspricht, beginnen die Arbeiten im November. Beim Pavillon, der zwischen dem Gruppenraum-Anbau der Turnhalle und der Schulstraße entstehen soll, haben sich die Ratsmitglieder am Montag auf eine Variante mit Satteldach geeinigt. Diese wird auch vom SV Taaken und der SG Taaken/Reeßum, die Hauptnutzer des Areals, bevorzugt.

Der Pavillon soll im kommenden Jahr stehen und wird aus baurechtlichen Gründen mit einem Zwischendach mit dem Anbau verbunden sein, so Körner. Der Anbau selbst bekommt ein neues Dach, aktuell läuft die Ausschreibung für die Arbeiten. Für die Dachsanierung an der alten Schule nebenan, läuft die Ausschreibung für die Ingenieursarbeiten.

Eine erste Ausschreibung für den Radweg zwischen Schleeßel und Platenhof ist derweil beendet. „Da können wir jetzt in die Planung gehen“, sagte Körner. Dagegen ist die neue Bushaltestelle Am Fuhrenkamp in Reeßum schon etwas weiter. Die Arbeiten könnten bereits zum Jahreswechsel beendet sein.

Diese und das geplante Baugebiet in Reeßum sind der Grund, warum die Gemeinde einen Kredit in Höhe von bis zu 500 000 Euro aufnehmen möchte. Dazu verhandelt die Samtgemeindekämmerei stellvertretend gerade mit einigen Banken.

Auf Anraten von Kämmerin Sigrid Bartels, die weitere Gespräche führen möchte, hat der Rat die Entscheidung aber noch vertagt. Körner: „Unsere finanzielle Lage macht einen sofortigen Beschluss noch nicht notwendig.“

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