Veranstalter vom Arche Noah Open Air rüsten sich für jede Wetterlage

Musik unter freiem Himmel – oder in der Kirche

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Benjamin Faber (v.l.) bringt das Arche Noah Open Air mit Unterstützung von Heiner Schröder, Jens Krüger und Pastor Dietmar Meyer noch einmal auf die Bühne.

Sottrum - Von Inken Quebe. In Sottrum sticht die Arche Noah wieder in See – aber sie bleibt im Trockenen. Auf dem Gelände an der Nordseite der St.-Georg-Kirche ist es am Sonntag, 28. Juni, ab 15 Uhr soweit. Dann geht das gleichnamige Open Air über die Bühne. Mit dabei: der Kinderchor Sottrum verstärkt durch die Jungbläser aus Sottrum und der Kreismusikschule sowie Carsten Neubauer an der Gitarre.

Nachdem die Kinder im vergangenen Jahr neben Sottrum auch in Brockel und in Lauenbrück aufgetreten sind, bringt Chorleiter Benjamin Faber das Open Air nun erneut im Wiesteort auf die Bühne. „Ich finde es schön, dass wir das Ganze noch einmal aufwärmen“, sagt Faber im Gespräch mit der Presse. Diesmal geht er aber auf Nummer Sicher: Ob das kostenlose Konzert aber am Ende tatsächlich draußen stattfindet, entscheidet sich vermutlich erst am Veranstaltungstag. Geplant ist aber, an der neu gestalteten Nordseite der Kirche aufzutreten.

„Bei schlechtem Wetter gehen wir in die Kirche“, so Faber. Im vergangenen Jahr habe die Aufführung aufgrund der Wetterlage zwischenzeitlich auf der Kippe gestanden. Für diesen Fall sind die Veranstalter gerüstet. Damit das Ganze aber reibungslos über die Bühne geht, hat sich Faber einige Sponsoren mit ins Boot geholt. „Wir wollen die Beiträge für die Eltern möglichst niedrig halten“, erklärt Faber. Damit er die nötige Zeit investieren kann, finanziert die St.-Georg-Stiftung die Bezahlung des Leiters. „Wir haben das Engagement und die Begeisterung von Benjamin Faber gesehen und finden, dass es sich lohnt, das Projekt finanziell zu unterstützen“, berichtet Heiner Schröder, Vorsitzender der Stiftung.

Von der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde gibt es das Geld, um die nötige Ausrüstung und einen Tontechniker für diesen Tag zu mieten. „Wenn man sieht, was hier entstanden ist, dann fällt es leicht, sowas zu unterstützen“, sagt Jens Krüger, Geschäftsführer der Sparkasse Sottrum.

Pastor Dietmar Meyer ist ebenfalls begeistert – besonders von der Nachhaltigkeit: „Der Chor ist eine Art religiöse Bildung auf eine leichte und vertiefende Weise.“ Mit derzeit 50 Mädchen im Alter von drei bis zehn Jahren sei der Kinderchor der größte im Landkreis, teilt Schröder mit. Faber ist seit 2011 Leiter der einzelnen Gruppen.

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