„Unser Dorf hat Zukunft“: Bötersen bereitet sich auf die Schlussbereisung vor

Plan für Wettbewerb steht

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Die Bürger in Bötersen bereiten sich auf die Schlussbereisung für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vor.

Bötersen - Von Matthias Daus. Der Tag der Schlussbereisung durch die Bewertungskommission des Landkreises für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ steht für die Gemeinde Bötersen vor der Tür und die Organisatoren hatten aus diesem Anlass für Dienstagabend zur vierten Bürgerversammlung eingeladen.

Wie schon bei den vorangegangenen Versammlungen, waren auch diesmal viele Gemeidemitglieder diesem Ruf gefolgt. „Erstaunlich, wie groß das Interesse noch immer bei Euch vorhanden ist“, stellte Cord Trefke vom Organisationsteam fest, um dann kurz den Fahrplan für den Abend vorzustellen. Zentrales Thema war die Endabnahme durch die Kommission am 2. Juli und wie die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Projekte und Erfolge präsentieren können.

Das ist schwieriger, als es den Anschein hat, denn die Zeit dafür ist begrenzt: Zu den Regularien gehört, dass für die Schlussbereisung genau 120 Minuten zur Verfügung stehen. Was innerhalb dieses Zeitrahmens nicht gezeigt wurde, wird nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass der Bus, in dem die Kommission sitzen wird, innerorts mit 20 km/h und außerhalb der Ortschaften mit 50km/h fahren wird. Ein enger Rahmen, der eine minutiöse Planung erfordert. Und so stellten Cord Trefke und Susanne Cordes einen generalstabsmäßig durchgeplanten Ablauf vor, der neben einer ausgeklügelten Streckenführung auch den genauen Zeitplan beinhaltete. „Es soll so sein, dass wir möglichst viele Informationen präsentieren können, ohne dabei von einem Programmpunkt zum nächsten zu hetzen“, erläutert Susanne Cordes die Zielsetzung der Planungen. Dabei soll die Gemeinde-Bevölkerung möglichst zahlreich mitwirken. „Es wäre schön, wenn sich an diesem Tag zwischen 11 und 13 Uhr möglichst viele Bürger die Zeit nehmen und durch ihre Teilnahme die Präsentation zu etwas Besonderem machen könnten“, unterstrich Trefke anschließend. Für den 27. Juni ist eine Art Generalprobe geplant, bei dem das Organisationsteam unter anderem unter realen Bedingungen testet, ob der Zeitplan umsetzbar ist. Welche Überraschungen unterwegs vorgesehen sind und was es mit dem „Kunstwerk“ auf sich hat, das alle Anwesenden der Bürgerversammlung mit ihren Handabdrücken gestalteten, bleibt allerdings noch unter Verschluss.

Kein Geheimnis ist, dass die Organisatoren voller Tatendrang stecken und dem besagten Tag freudig angespannt entgegensehen. Das Ergebnis sei zwar zweitrangig, denn schließlich habe man durch das bisher Erreichte bereits schon viel gewonnen, „aber siegen wäre noch schöner“, erklärt Trefke die Gemütslage der Organisatoren.

Zur Bekanntgabe der Sieger am 17. Juli im Ratsgymnasium Rotenburg wollen die Organisatoren mit möglichst vielen Bürgern der Gemeinde im Rahmen einer Fahrradtour erscheinen. Da der Veranstaltungsbeginn vom Landkreis noch nicht bekanntgegeben wurde, steht die Uhrzeit für die Abfahrt auch noch nicht fest. Das soll aber bald wie möglich nachgeholt werden.

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