Oberschule Sottrum bietet Schülern und Eltern Einblicke beim Tag der offenen Tür

„Uns gefällt das Konzept gut“

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Die Gäste bei Kristina Hoef lernen spielerisch Englisch.

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Auch wenn es inzwischen immer mehr Kinder an die Gymnasien zieht, braucht sich die Sottrumer Oberschule nicht zu verstecken. Um das Konzept und die Räumlichkeiten vorzustellen, gab es jetzt wieder einen Tag der offenen Tür.

„Beteiligt sind heute die Schüler der fünften und sechsten Klassen“, erklärte Schulleiter André Barth, der an dem Tag nicht nur Rede und Antwort stand, sondern die geplante Schließfachanlage präsentierte. Ihm ist es sehr wichtig, das Image der Schule noch weiter zu verbessern. „Ich komme jeden Morgen gerne her“, betonte er.

Schon am Eingang nahmen die Schüler, die als Scouts die Führungen übernommen hatten, die Gäste in Empfang. Dazu gehörten auch Cara und Sarah (beide elf) aus der 5b, die Thore (neun), Keanu (elf) und Wienke (zehn). So durften die Kinder bei Kristina Hoef, die an diesem Vormittag nur Englisch sprach, einfache Fragen beantworten.

Beeke Röhrs (r.) hat bei Elena Bloch einen Schlüsselanhänger anfertigen können.

„Ich wohne zwar noch in Bremen, aber wir ziehen wieder nach Sottrum, wo ich viele Freunde habe“, erzählte Keanu, der dann zur Oberschule gehen will. Dagegen hat Wienke, bei der im Sommer auch der Schulwechsel ansteht, eine Empfehlung für das Gymnasium. „Ich möchte mir aber trotzdem die Oberschule anschauen“, betonte sie. Auch ihre Schwester Beeke, die in der achten Klasse am Gymnasium ist, nutzte den „Tag der offenen Tür“. Als Erinnerung daran hat sie einen Schlüsselanhänger, den sie bei Werklehrerin Elena Bloch basteln konnte. „Ich finde es wichtig, dass die Kinder einen Weitblick bekommen und wissen, was es vor Ort gibt“, sagte Wienke und Beekes Mutter Silke Röhrs.

Im Nebenraum wartete Elisabeth Epp mit Chemie. Scout Malin führte dort mit der Drittklässlerin Sophie und Lasse (vierte Klasse) den Farbversuch mit Indikatoren aus Blumen. Bei Lasses Eltern ist der Wunsch des Schulleiters bereits in Erfüllung gegangen. „Wir sind begeistert von der Schule, uns gefällt das Konzept sehr gut“, loben Heike und Stefan Dittmer. Sie sind bereits mit der Oberschule vertraut, denn Lasses Schwester Rieke ist dort in der sechsten Klasse.

Gleich „zwei Daumen hoch“ gibt es von Rieke für das Essen in der Mensa. Genauso wie sie nahm beim Tag der offenen Tür auch Maurice das Probeessen in Anspruch. „Dienstag und Donnerstag esse ich immer hier“, erzählte der Zwölfjährige.

Stärken konnten sich die Gäste aber nicht nur dort, sondern auch in der Caféteria, um die sich die Schülervertretung gekümmert hatte. „Die Einnahmen sollen für die Netzschaukel verwendet werden, einem Projekt, für das bereits seit zwei Jahren gespart wird“, erklärte Melanie Kleinert, bei der die Fäden für den Tag zusammenliefen.

Nicht nur die Mensa konnte sich während dieses Informationstags vorstellen, sondern auch der Förderverein machte viel Werbung in eigener Sache. So konnten Interessierte gleich Anmeldungen für den Flohmarkt am 5. Juni abgeben.

Außerdem bekamen die Besucher einen Vorgeschmack auf das als moderne Märchen geschriebene Musical, denn die Mitglieder der AG nutzten den Tag zum Üben. „Das Schuljahr ist dieses Mal sehr kurz, daher passt diese öffentliche Probe sehr gut in den Plan“, erklärte Claudia Hillger, die zusammen mit Simone Behrens dafür zuständig ist. Auch die Hauswirtschafts-AG „Fit in der Küche“ nutzte den Tag zur Eigenpräsentation.

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