Überschuss statt Lücke

Gemeinde Sottrum bringt Haushalt mit Änderungen auf den Weg

Die Lücke im Ergebnishaushalt ist geschlossen, nun berät noch der Sottrumer Gemeinderat über den Haushalt.

Sottrum - Von Inken Quebe. Der Haushalt der Gemeinde Sottrum steht – zumindest hat der Finanzausschuss in seiner Sitzung am Montagabend den zweiten Entwurf schon einmal bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung durchgewunken. Und das, obwohl es im ersten Entwurf im Ergebnishaushalt noch ein Loch in Höhe von 157.400 Euro gegeben hatte.

Das ist jetzt aber vom Tisch, die anderen Ausschüsse und auch die Verwaltung haben noch einmal den Rotstift angesetzt und Posten zum Streichen ausgemacht. Statt der Lücke weist der Ergebnishaushalt jetzt einen überschuss Höhe von 13.500 Euro auf.

Firma zahlt Gewerbesteuer freiwillig vorab

Den größten Anteil daran hatten aber nicht die Einsparungen, die in den anderen Ausschüsse empfohlen worden waren. Sondern die Gemeindeverwaltung hat noch aktuelle Zahlen aus den prognostizierten Gewerbesteuererträgen geliefert. Während man vorher mit Erträgen in Höhe von gut 2,2 Millionen Euro gerechnet hatte, war dieser Ansatz nun um 170.000 Euro höher. „Es gibt neue Erkenntnisse“, schilderte Sigrid Bartels, Abteilungsleiterin der Finanzverwaltung. Eine Firma habe angegeben, eine freiwillige Vorabzahlung an Gewerbesteuer leisten zu wollen, erklärte sie die Mehreinnahmen.

Auf 2018 verschoben wird unter anderem das Ausbaggern des Stuckenborsteler Mühlenteiches. Gemeindedirektor Holger Bahrenburg erklärte dazu, dass noch in der kommenden Woche über eine neue Methode gesprochen werden soll, mit der das Verfahren, das im ersten Haushaltsentwurf noch mit 60.000 Euro eingestellt war, günstiger würde.

Ausschussmitglied Hans-Jürgen Brand (SPD) äußerte die Befürchtung, dass manche Vorschläge bei der Verwaltung irgendwann unter den Tisch fallen würden. Eine Anmerkung, der Bahrenburg widersprach: „Es ist nicht so, dass wir uns damit nicht beschäftigen würden. Wir lassen das nicht in der Schublade verschwinden.“ Es würde alles nach und nach abgearbeitet. Neue Projekte müssten dagegen erst mal warten: „Es bringt nichts, dass wir Versprechen machen, die wir nicht halten können. Wir müssen Luft holen!“

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