Überraschende Krönung

Hochbetrieb beim 18. Kräutertag: mehr als 10 .000 Besucher in Horstedt

Bei Rühlemann’s Kräuter- und Duftpflanzen herrschte auch beim 18. Kräutertag Hochbetrieb. Lange Schlangen vor der Kasse sorgen sicher für einen umsatzreichen Tag für die Kräutergärtnerei. Foto: HOLSTEN-KÖRNER

Horstedt – Mit der Krönung von Diana Lohmann beim Kräutertag wurde im Juni 2013 aus der Kräuterregion Wiesteniederung ein Königreich. Obwohl die Amtszeit der amtierenden Kräuterkönigin Alena Hübner noch bis zum kommenden Sommer läuft, gab es am Sonntag, beim 18. Kräutertag, überraschend eine weitere Krönung: Horstedts Pastorin Haike Gleede ernannte Jette Dodenhoff zur ersten Horstedter Kräuterpinzessin.

Die Sechsjährige, wie die Kräuterkönigin gekleidet in einem grün-weiß gehaltenen Kleid, meisterte ihre Aufgabe souverän. „Jette wird viele Termine mit Alena zusammen wahrnehmen“, erklärte Königinnen-Vater Heinz Gehnke. Etwas traurig war er, dieses Mal mit der Kartoffelkönigin Vanessa nur noch eine weitere Majestät vorstellen zu dürfen. Hintergrund: Durch den „Tag der Niedersachsen“ in Wilhelmshaven, der an diesem Wochenende stattfand, waren viele Königinnen dorthin eingeladen worden. Nach der Krönung folgte für Jette ihr erster Einsatz, denn die frisch gebackene Prinzessin verteilte zusammen mit Alena Hübner Kräuterbomben und Flyer. „Die Idee dazu hatte Alena, denn zu zweit bekommt man noch mehr Aufmerksamkeit“, verriet Alenas Mama, Heike Hübner.

Wie eine Große: Kräuterprinzessin Jette lässt sich von Heinz Gehnke interviewen.

Für den Kräutertag hatte sich die Straße „Auf dem Berg“ bis zur Gärtnerei Rühlemann erneut in eine Flaniermeile verwandelt, bei der Kräuter und Handwerkskunst im Mittelpunkt standen. Über mangelnde Nachfrage von Ausstellern konnte sich Dieter Szczesny, Vorsitzender der Kräuterregion Wiesteniederung, nicht beklagen: „Wir haben wieder 100 Aussteller aus dem gesamten Weser-Elbe-Raum, für mehr haben wir keinen Platz.“ Schon morgens um 6 Uhr war er mit Kuddel Kurth und Klaus-Peter Tostmann unterwegs, um den Anbietern ihre Plätze zuzuweisen. Nachdem der Gottesdienst beendet war, fiel um 11 Uhr der Startschuss für den Kräutertag. Neben vielen bekannten Ständen, die von den zahlreichen Besuchern teilweise gezielt angesteuert wurden, gab es auch neue Gesichter. Dazu gehörte die „Feuerküche“ aus Eime, deren Mitarbeiter in großen Pfannen über offenem Feuer Fleisch und Gemüse zubereiteten. 

Die dreijährige Emma durfte mit ihrer Oma Evi Engelken eine „Kuh“ melken.

Viel Applaus gab es für die Mädchen und Jungen vom Kindergarten „Wiestehummeln“, der Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“ und der Horstedter Grundschule, die auf der Aktionsbühne ihre großen Auftritte hatten. Nur einen Steinwurf entfernt durften die Besucher unter den Eichen der Familie Rethmeier Platz nehmen, wo sie von den Landfrauen mit selbstgebackenem Kuchen bewirtet wurden. Damit bei den jüngeren Besuchern keine Langeweile aufkam, gab es für sie eine Station, an der Seife hergestellt und Stockbrot gebacken werden konnte. Bei Familie Rethmeier durften die Mädchen und Jungen auch eine „Kuh“ melken. Das Konzept ging auch bei der 18. Auflage auf: Schon vor Beginn der Kaffeezeit vermeldete Dieter Szczesny: „Wir sind schon bei 10 000 Besuchern angekommen.“

Kräutertag in Horstedt

 © Antje Holsten-Körner
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