Frau verletzt 

Unfall bei Sottrum: 21-jähriger Bremer stirbt

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Der Unfall-Verursacher war auf der Stelle tot.

Hassendorf - Von Inken Quebe. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 75 bei Hassendorf ein 21-jähriger Bremer ums Leben gekommen. Außerdem ist eine 50-jährige Wolfenbüttelerin schwer verletzt worden.

Laut dem Bericht der Beamten war der Mann gegen 0.40 Uhr mit seinem Audi auf dem Weg von Rotenburg in Richtung Sottrum unterwegs. In der Ortsdurchfahrt Hassendorf in einer Tempo-70-Zone geriet er demzufolge mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden VW Golf, den die 50-jährigen Wolfenbüttelerin fuhr. 

Durch die Kollision wurden beide Beteiligte zunächst in den Fahrzeugen eingeklemmt. Während die 50-jährige Wolfenbüttelerin nach der schnell erfolgten Rettung mit lebensgefährlichen Verletzungen an den Rettungsdienst des Landkreises übergeben wurde, habe sich laut dem Bericht der hinzugerufenen Feuerwehr im Audi ein noch verheerenderes Bild gezeigt. Der 21-Jährige habe so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch an der Unfallstelle starb. Außerdem sei seine Bergung schwierig gewesen, denn zwischenzeitlich hatte sich im Bereich des Motorraums des Audi ein Brand entwickelt. Dieser sei mithilfe der Schnellangriffseinrichtung eines Löschfahrzeugs zügig unterbunden worden.

Bundesstraße gesperrt

Auf der Straße erstreckte sich laut der Mitteilung ein Trümmerfeld von beinahe 100 Metern Länge. Die Feuerwehr Sottrum war mit einem Löschfahrzeug, dem Einsatzleitfahrzeug und dem in Sottrum stationierten Rüstwagen des Landkreises vor Ort. 

Ausgerückt waren neben den 21 Feuerwehrleuten auch die Polizei Rotenburg, drei Rettungsdienstfahrzeuge, ein Notarztfahrzeug und der Gemeindebrandmeister. Nach den Rettungstätigkeiten übernahm die Feuerwehr auch die Ausleuchtung der Unfallstelle, um die Unfallaufnahme durch die Polizei zu begleiten. Der Einsatz von Polizei und Feuerwehr konnte vor Ort erst gegen 4.15 Uhr beendet werden. Die Bundesstraße 75 musste für die Dauer der Bergungsarbeiten und zur Unfallaufnahme bis um 4.45 Uhr voll gesperrt werden.

Wie es zu dem Frontalzusammenstoß gekommen ist, stand zunächst nicht fest. Medienberichte, dass der 21-Jährige telefoniert haben und möglicherweise mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll, kommentiert die Polizei nicht. Auch zur Höhe des Sachschadens konnten vor Ort keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Ersthelfer und die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden vor Ort von drei hinzugerufenen Seelsorgern betreut. 

Tödlicher Unfall auf der B75 bei Sottrum

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