Horstedts Bürgermeister Schröck stellt Entwurf vor

Tine-Meyer-Haus: Bauantrag ist auf dem Weg

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Bürgermeister Michael Schröck stellte bei der Ratssitzung den Entwurf für das Tine-Meyer-Haus vor.

Winkeldorf - Von Antje Holsten-Körner. Der Bauantrag für den Ausbau des Tine-Meyer-Hauses, in dem im vorderen Teil der Kindergarten untergebracht ist, ist beinahe schon auf dem Weg zur Landkreisverwaltung. Bei einer Enthaltung hat der Horstedter Gemeinderat am Montag den Vorentwurf, wonach in das Gebäude ein 76 Quadratmeter großer Mehrzweckraum, in dem auch die Küche untergebracht ist, Platz finden wird, zugestimmt.

Auch die Fußballer sollen ihren Wunsch nach Umkleidekabinen mit Duschen und Toiletten erfüllt bekommen. Vom Foyer aus werden außerdem ein Behinderten-WC sowie eine weitere Toilette zugänglich sein. Schon am Mittwoch folgt ein Termin mit dem Architekten, um die nächsten Schritte einzuleiten. „Ich freue mich schon auf die weiteren Arbeiten“, sagte Horstedts Bürgermeister Michael Schröck. Und weiter: „Es wird ein wundervolles Haus, eine Bereicherung für Horstedt, Winkeldorf, Stapel und Clünder.“

Obwohl die Gebietsreform inzwischen weit mehr als vier Jahrzehnte zurückliegt, ist dieses Zusammenwachsen zu einer Gemeinde nicht überall selbstverständlich. Das zeigte sich besonders bei den Nutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus in Winkeldorf und der Feuerwehrhalle in Stapel. Eine Arbeitsgruppe unter Bernhard Goldmann hatte eine neue Nutzungssatzung aufgestellt, in der unterschiedliche Gebühren für die Bürger des jeweiligen Ortes und der Gemeinde vorgesehen waren. „Wann werden wir eine Gemeinde?“, fragte Werner Dannigkeit und appellierte an seine Ratskollegen, einheitliche Preise zu verabschieden.

Eigenleistung spart Baukosten

Während Thomas Borchers und Jürgen Schlobohm ihm sofort zustimmten, erinnerte Manfred Romer an die viele Eigenleistung, die von Winkeldorfer Bürgern bei den Malerarbeiten investiert wurden. Doch auch in Stapel wären für den Haushalt der Gemeinde deutlich höhere Kosten entstanden, wenn nicht die Küche in Eigenleistung ein- und ausgebaut worden wäre. Daran erinnerte Michael Schröck seine Ratskollegen. Thomas Borchers erwähnte in diesem Zusammenhang, dass auch die Horstedter ebenfalls nicht untätig sind, denn jüngst hatte ein Bürger im Dorfgemeinschaftshaus die Arbeitsplatte eingebaut.

Trotzdem ließen sich nicht alle Kommunalvertreter von der Einheit überzeugen: Bei der Abstimmung gab es sieben Stimmen für einheitliche Gebühren, drei dagegen. So werden in Zukunft für alle Bürger der Gemeinde Horstedt einheitliche Nutzungsgebühren – 195 Euro für das Dorfgemeinschaftshaus und 120 für die Feuerwehrhalle – erhoben.

Keine Entscheidung zur Reihenfolge der Straßensanierung

Dagegen wurden die Verlegung des Gemeindearchives auf den Dachboden der Kinderkrippe sowie die Annahme der Spende der Volksbank Wümme-Wieste für den Kindergarten einstimmig verabschiedet. Eine Entscheidung, in welcher Reihenfolge die Straßensanierung in der Gemeinde erfolgen soll, ist während der Ratssitzung allerdings noch nicht gefallen. Dies soll baldmöglichst eine offene Gruppe von Ratsmitgliedern festlegen.

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