Schluss mit Schokolade

Team des Sottrumer Freibades geht in die Winterpause und zieht Bilanz

Christine (v.l.) und Ronja Amtenbrinck sowie Esther Wilken aus Quelkhorn und die Sottrumer Waltraud Dopslaff im Sottrumer Freibad.
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Christine (v.l.) und Ronja Amtenbrinck sowie Esther Wilken aus Quelkhorn und die Sottrumer Waltraud Dopslaff genießen den letzten Freibadbesuch für dieses Jahr.

Das Sottrumer Freibad beendete Donnerstag die zweite Saison unter Corona-Bedingungen - und ist daran gemessen mit den Besucherzahlen 2021 zufrieden.

Sottrum – „Frohe Weihnachten und guten Rutsch!“ Diesen Gruß spricht Henry Kraft jedes Jahr immer schon sehr früh aus – wenn das Sottrumer Freibad am 30. September seine Saison beschließt. Am letzten Badetag des Jahres 2021 gibt es zwar kühle Temperaturen, aber auch eine vernünftige Portion Sonnenschein, die noch einige Wasserratten zum Abbaden anlockt.

Und das nicht nur aus Sottrum, sondern auch aus der Umgebung, denn das Freibad im Wiesteort ist in der Region mit am längsten geöffnet.

Immer wieder landet süßes „Hüftgold“ auf dem Gartentisch am Beckenrand, „als Dank“, wie eine ältere Dame Kraft kurz zuruft, nachdem sie eine Schachtel Merci-Schokolade dort abgelegt hat. „So ist das hier auf dem Dorf“, sagt er und lacht. „Für uns ist so etwas ein Zeichen, dass wir alles richtig gemacht haben“, ist der Schwimmmeister überzeugt. „Wir hatten keine großen Havarien hier, so gut wie alle sind hier gesund wieder rausgekommen. Das war für mich das entscheidende an dieser Saison – und auch, dass uns Corona da im Laufe der Monate keine größeren Rückschläge verpasst hat.“

Nicht ganz 30.000 Besucher

Es war die zweite Saison unter Pandemie-Bedingungen, „allerdings sind wir mit nicht ganz 30 000 Besuchern ziemlich dicht an schlechte ,normale‘ Jahre herangekommen“, sagt Kraft. „Damit sind wir soweit zufrieden.“ Durchschnittlich 100 Schwimmer täglich haben das Freibad besucht, dabei habe es auch mit den aufgeteilten Zeitblöcken keine Probleme gegeben, „die Leute haben sich daran gewöhnt, auch wenn das vielleicht den ein oder anderen abgeschreckt hat“, so Kraft. Zudem hat das Bad seine Zeiten ausgedehnt, im Gegensatz zu 2020 gab es zusätzliche Optionen für Früh- und Spätbader. Möglich wurde das auch, in dem das Team des Sottrumer Freibades bestehend aus Kraft und Patrick Wallbaum mit Kim Peymann Verstärkung bekommen hat.

Die Samtgemeinde vergisst ihr Bad nicht und steht dazu, und das erkennen die Leute hier auch an.

Henry Kraft

Die Einhaltung der Hygieneregeln habe nicht weiter für Probleme gesorgt, bilanziert Kraft. „Es war deutlich entspannter als im vergangenen Jahr, vermutlich weil die Menschen mittlerweile sich daran gewöhnt haben.“ In diesem Jahr konnte das Team des Bades auch wieder die Duschen freigeben. Positive Resonanz habe es auch auf die vier neu angeschafften Außenkabinen, die eine sogar mit Wickelauflage, gegeben: „Die kamen super an, und daher werden sie auch bleiben“, betont der Schwimmmeister. Sie werden nun winterfest verpackt, und auch der ein oder andere Punkt steht für die Pause auf der Agenda, Sachen, die das Team braucht oder gerne hätte – das müsse aber noch in den zuständigen Gremien geklärt werden, so Kraft. „Aber grundsätzlich freuen wir uns, dass das Bad technisch auf dem aktuellsten Stand ist, im vergangenen Jahr wurde ja viel gemacht“, sagt er. „Da ist auch der Rückhalt der Samtgemeinde wichtig: Sie vergisst ihr Bad nicht und steht dazu, und das erkennen die Leute hier auch an.“

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