Neuer Chef für Hassendorf

Sven Peter ist der jüngste Ortsbrandmeister der Samtgemeinde

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Sven Peter ist der jüngste Ortsbrandmeister in der Samtgemeinde.

Mit 31 Jahren ist Sven Peter zum jüngsten Ortsbrandmeister der Samtgemeinde gewählt worden. Demnächst führt er als Nachfolger von Bernd Rechten die Hassendorfer Brandschützer an. Er ist sozusagen ein Eigengewächs der Wehr.

Hassendorf - Von Matthias Röhrs. Wenn man es genau nimmt, gehört Sven Peter mit seinen 31 Jahren bereits zu den alten Hasen der Hassendorfer Feuerwehr. 21 Jahre ist er dort bereits dabei. Aus dem Zehnjährigen, der 1998 in die erst wenige Jahre zuvor gegründete Jugendfeuerwehr eingetreten ist, ist mittlerweile der Chef geworden. Vor Kurzem wählten ihn seine Kameraden zum Ortsbrandmeister - der jüngste in der Samtgemeinde Sottrum mit diesem Amt. Sein Vorgänger war Bernd Rechten.

„Zwei Kumpels haben mich damals mitgebracht“, erinnert sich der Hassendorfer an seine Anfänge in der Jugendwehr. Er ist geblieben. Mit 18 wechselte er in den aktiven Dienst. Ab 2011 wirkte er als stellvertretender Jugendwart im Verein mit. Sein erster Einsatz? „Das muss 2006 gewesen sein. Ein Scheunenbrand.“

Zwar muss der Samtgemeinderat noch pro forma zustimmen, aber sobald er vereidigt ist, führt er 44 Brandschützer an. Ein junges Team, die Jugendarbeit der Hassendorfer zahlt sich aus. Mit einem Altersdurchschnitt von 38,2 Jahren haben sie eine der jüngsten Truppen in der Gegend, viele von ihnen kommen aus dem eigenen Nachwuchsbereich. Mittlerweile gibt es sogar noch eine vorgelagerte Einheit: Peter war 2016 an der Gründung der Kinderfeuerwehr beteiligt, die die Hassendorfer gemeinsam mit ihren Kameraden aus Sottrum und Stuckenborstel betreiben.

In Hassendorf aufgewachsen und verwurzelt

Peter ist in Hassendorf aufgewachsen und verwurzelt. Neben der Feuerwehr ist er außerdem im Schützenverein aktiv, ist Gründungsmitglied der Dorfjugend, wo er auch einige Zeit im Vorstand engagiert war. Von Beruf ist er Automatisierungstechniker. Kommt mit jungem Blut auch ein neuer Führungsstil in das Feuerwehrhaus am Hassendorfer Kirchweg? „Ich werde sich nicht alles über den Haufen werfen. Vieles läuft sehr gut“, sagt Peter. Gutes wolle er bewahren, lässt aber auch durchblicken, dass jüngere Teile der Wehr gelegentlich einen anderen Blick auf bestehende Strukturen haben, als die älteren. 

Wo die einen mit viel Erfahrung glänzen könnten, hätten die anderen mehr Ideen. Wobei sich das Feuerwehrwesen sowieso ständig verändere. „Frischer Wind“, wie Peter das nennt. Aufgaben würden vielfältiger werden, Gesetze und Anforderungen veränderten sich ständig. Das beginne bei immer sicherer werden Autos, bei denen eine Rettung immer schwieriger werde, und ende bei neuen Brandschutzvorgaben.

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