Stützpunkt verleiht 520 Sportabzeichen

Johann Bösen absolviert mit 90 Jahren seine 14. Prüfung

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Reiner Loss (hinten, v.l.), Johann Bösen und Marlies Loss sowie die jüngsten Sportler, die sich über eine Urkunde und kleine Geschenke freuten. 

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Im vergangenen Jahr ärgerte der verregnete Sommer nicht nur Sonnenanbeter und Landwirte, sondern machte auch dem Sottrumer Sportabzeichen-Stützpunkt einen Strich durch die Rechnung: Nachdem in den Vorjahren neue Teilnehmer-Rekorde vermeldet werden konnten, gab es dieses Mal einen kleinen Einbruch.

Trotz des leichten Rückgangs gehört der Sottrumer Stützpunkt mit 520 Sportabzeichen zu den tragenden Säulen im Landkreis Rotenburg. Die Stützpunktleiter, das Ehepaar Marlies und Reiner Loss, zeichneten die Absolventen am Sonntag in der Aula des Gymnasiums in Sottrum aus.

Ein großes Lob für das Engagement des Abnahmeteams gab es von Jörn Leiding. Der Vorsitzende des TV Sottrum bedankte sich auch in seiner neuen Rolle als Vorsitzender des Kreissportbundes. „An insgesamt vier Abenden mussten wir die Sportabzeichenabnahme ganz oder teilweise absagen, weil die Anlage unter Wasser stand“, berichtete Reiner Loss bei der Verleihung der Sportabzeichen. Um möglichst vielen Sportlern zur erfolgreichen Abnahme zu verhelfen, wurde im späten Herbst ein zusätzlicher Termin anberaumt.

Bevor Reiner Loss mit der Ehrung begann, machte Thomas Patzwald Werbung für den Sottrumer Abendlauf. „Dieses Mal findet der Abendlauf eine Woche früher statt, also schon am 4. Mai“, sagte Patzwald. Anschließend wurden alle volljährigen Absolventen aufgerufen, die ihre Urkunde von Marlies Loss ausgehändigt bekamen. Die Kinder hatten bereits an den Schulen ihre Urkunden erhalten. Die Jüngsten von ihnen – Emma Bohnhorst, Gesa Dodenhoff, Helene Eggers, Carla Heinrich, David Holste-Mendoza, Tilda Meyer, Jakob Morgenstern, Justus Taube, Theo Vogt und Matilda Wergowski – hatten eine gesonderte Einladung bekommen, denn für sie hatte Marlies Loss ein Springseil und eine kleine Süßigkeit parat.

Im Alter von 90 Jahren gelang es Johann Bösen seine 14. Prüfung erfolgreich zu absolvieren. Die Leistung reichte sogar für das Silberabzeichen. „Johann hat es geschafft, die 20 Kilometer lange Strecke mit dem Fahrrad in unter einer Stunde zu bewältigen“, lobte die Stützpunktleiterin die sportliche Leistung des Seniors. Für ihn gab es stehende Ovationen in der Aula des Gymnasiums. Zusätzlich durfte Johann Bösen ein Familiensportabzeichen in Empfang nehmen, an dem auch Anke, Johanna und Matilda Wergowski beteiligt waren. Sie bekamen, wie auch alle weiteren 26 Familien, zusätzlich eine Tüte Gummibärchen überreicht. Die höchste Anzahl an Sportabzeichen besitzt Siegfried Jakubowski, der zum 62. Mal eine Urkunde in Empfang nehmen durfte. Sehen lassen können sich auch die Leistungen von Kurt Jadzinski und Volker Schmidt mit 47 und 46 bestandenen Prüfungen.

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