Stimmcoaching begeistert Landfrauen

Mit der Stimme mehr Eindruck machen - gewusst wie

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Stimmcoach Rebecca Heyer begeisterte die Rotenburger Landfrauen durch ihren Vortrag über Stimmbildung.

Sottrum - Mit 255 Teilnehmerinnen war am Samstag bei der Frühstücksversammlung der Rotenburger Landfrauen im Sottrumer Gasthaus Röhrs auch das letzte Eckchen besetzt. Nach der Begrüßung erteilte die Vorsitzende Regina Meyer Heike Herrmann das Wort, die in ihrer Praxis in Wohlsdorf mit ätherischen Ölen arbeitet. In ihrem Kurzvortrag gab sie den Gästen einen Einblick, inwieweit sich Öle „auf das Wohlbefinden, die emotionale Balance und die ganzheitliche Gesundheit“ auswirken.

Aus Hamburg war die Hauptreferentin Rebecca Heyer angereist. Charmant und mit großer Präsenz stellte sie sich selbst vor, wobei sie die Landfrauen sogleich direkt ansprach und mit in ihren Vortrag „Mit Stimme und Ausdruck mehr Eindruck machen“ einbezog. Dass sie auf Menschen zugehen kann, hätte sich zwangsläufig durch ihren Beruf als Sängerin und Komikerin ergeben, sie hätte das allerdings auch erst lernen müssen, und der richtige Einsatz der Stimme sei ihr dabei eine große Hilfe gewesen. „Ich möchte Ihnen zeigen, wie viele Möglichkeiten und Macht Sie mit ihrer Stimme haben“, so Heyer. „Jede Stimme ist völlig individuell und es lohnt sich, für seine Stimme etwas zu tun, weil wir sie durch Haltung, Bewusstsein und Atmung in einem weiteren Maß verwenden können.“ Das erste sei die richtige, aufrechte Haltung, um die eigenen Resonanzräume, die sich im ganzen Körper befinden, zu öffnen, damit die von den Stimmbändern erzeugten Vibrationen (Schallwellen) dorthin gelangen können. Genauso wichtig sei die Atmung, wobei man zunächst herausfinden müsse, was einem besser tue - das Aus- oder Einatmen.

Anhand von praktischen Übungen konnten die Landfrauen sogleich herausfinden, ob sie zu den Einatmerinnen, den Ausatmerinnen oder zu den Fragezeichentypen, die sich nicht sicher sind, gehören. Mit ihrer motivierenden Art verstand Heyer es, die Gäste anzuspornen und nach anfänglichem Zögern machten alle mit und durch den ganzen Saal erklangen laut ausgeatmete „Hoohs“ und „Hiihs“, stets begleitet mit viel fröhlichem Lachen.

Auf Nachfrage aus dem Publikum erklärte sie, dass sich selbst eine „piepsige“ Stimme gut schulen lasse. Zur Verdeutlichung gab sie als prominente Beispiele für eine hohe Kopfstimme Ursula von der Leyen an und für die tiefe Bruststimme Andrea Nahles „die wie ein Kerl rüberkommt“. „Jeder von uns hat sowohl die hohe und die tiefe Stimme, der Eigenton sollte in der Tiefe klingen - das macht Vertrauen, das Weibliche mit der hohen Kopfstimme ist heute ein führendes Element und genauso wichtig, die richtige Mischung macht es.“

Das Ziel sei es, mit der guten Haltung und Atmung seine Stimme besser kennenzulernen und in einem höheren Bewusstsein damit zu agieren. Man habe Möglichkeiten, etwas zu verbessern, und man könne durch Training seine Stimme sehr gut verändern, allerdings dauere das eine Weile.  

uj

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