Mühlentag in Stuckenborstel gut besucht

Ein Spritzer Farbe

Hans-Richard Buthmann führt die Gäste durch die Mühle.

Stuckenborstel - Von Jessica Tisemann. Ein Klecks rote Farbe, ein bisschen von dem Blau und noch einen Spritzer Gelb, dann die Murmeln hinein und einmal kräftig schütteln – fertig ist das Murmelbild. Und davon hängen einige vor der Tür des Kinderladens. Wenn die kleinen Besucher zufrieden sind, kann sich der Rest der Familie auf dem angrenzenden Flohmarkt und an der Wassermühle umsehen. Ja, so kann er aussehen ein entspannter Pfingstmontag. Zumindest dann, wenn man sich auf den Weg nach Stuckenborstel gemacht hat.

Am deutschen Mühlentag hatten die Besucher in Stuckenborstel nämlich die Qual der Wahl, wo sie den Tag beginnen sollten. Von der Stuckenborsteler Straße kommend liegt der erste Stop an der Mühlenstraße beim Kinderladen. Viele der Gäste nutzten die Chance, sich die Räumlichkeiten anzusehen. Und nicht nur für die Eltern war etwas geboten.

Auch die Kleinen konnten sich vom Angebot der Kinderkrippe überzeugen. Neben Waffeln und Brause hatten die Kinder die Möglichkeit, sich lustige Motive beim Kinderschminken ins Gesicht malen zu lassen. Wer es noch ein bisschen ausgefallener haben wollte, machte einfach bei Sabine Schäfer Halt. Da gab es nämlich Glitzertattoos. „Die halten bis zu fünf Tage“, erklärte Schäfer.

Und wem das alles noch nicht aufregend genug war, konnte sich an Riesenseifenblasen probieren. Und das ganz alleine. „Das ist das Schöne, dass die Kinder selbst die Seifenblasen ausprobieren können, ohne das ein Erwachsener unbedingt mit helfen muss“, so Erzieherin Johanna Schlusnus.

Wer sich am Angebot im Kinderladen satt gesehen hatte, konnte entspannt über den angrenzenden Flohmarkt spazieren. Ob Bücher, Kinderkleidung, Spiele oder Geschirr, an den Ständen gab es einiges im Angebot. Und auch Katharina Jäger vom Dorfverein Stuckenborstel war begeistert. „Das Angebot wird genauso gut angenommen, wie im vergangenen Jahr und wir haben echt Glück mit dem Wetter“. Nur eine Sache sei etwas ärgerlich gewesen. Einige der angemeldeten Stände wurden erst gar nicht aufgebaut, weil die dazugehörigen Personen nicht gekommen sind.

Über zu viele leere Plätze konnte sich Hans-Richard Buthmann an der Wassermühle nicht beklagen. Auch die stündlichen Führungen waren gut besucht. „Und die Leute sind sehr interessiert und fragen nach“, so Buthmann, der die Führungen in der Wassermühle übernommen hat. Und, damit sich die Besucher ein richtiges Bild von der Mühle machen konnten, war sie von morgens an in Betrieb. Und auch einen Dank wollte Hans-Richard Buthmann noch loswerden: „Der Förderkreis Wassermühle Stuckenborstel dankt allen Helfern und Tortenspendern.“

Mühlentag in Stuckenborstel und Hellwege

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