Sechs Leichtverletzte

Drei Unfälle auf der A1 in Richtung Hamburg 

+
Trotz des großen Schadens gab es bei dem Unfall nur leichtverletzte Personen.

Stuckenborstel - Drei aufeinanderfolgende Unfälle haben am Freitagnachmittag zu einer mehrstündigen Sperrung der A1 in Richtung Hamburg geführt. Bei den Kollisionen wurden zwischen den Anschlussstellen Posthausen und Stuckenborstel mehrere Personen leicht verletzt. Die Sperrung ist seit 18 Uhr wieder aufgehoben.

Die Unfälle ereigneten sich gegen 14.30 Uhr unweit der Raststätte Grundbergsee, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Infolge zweier kleinerer Crashs sei es zu einer Staubildung gekommen. Dies habe ein 37 Jahre alter Lastwagenfahrer übersehen - er ist laut eines zweiten Sprechers auf zwei vor ihm stehende Fahrzeuge aufgefahren. Die Wagen wurden wiederum gegen einen vorausfahrenden Sattelschlepper gedrückt. Zudem wurde ein Kleintransporter bei der Kollision der Fahrzeuge zur Seite geschleudert. Dessen Fahrer aus Wismar erlitt dabei einen Schock.

Insgesamt gab es mehrere leicht verletzte Personen. So erlitt der Lastwagenfahrer, der die größere Kollision verursacht hatte, ebenfalls einen Schock. Eine 68 Jahre alte Frau aus Oldenburg und ihre zwei Enkelkinder wurden in ihrem Skoda eingeklemmt. Die Seniorin und ihre Enkelin (11) mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus ihrem Wagen befreit werden, der Junge (13) konnte das Auto selbstständig verlassen.

Im zweiten Auto, einem Hyundai, der sich zwischen den Lkw befand, wurden zwei 33 Jahre alte Frauen aus Winsen-Luhe leicht verletzt. Rettungskräfte brachten alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro. Im Einsatz war unter anderem 24 Mitglieder der Feuerwehr. Insgesamt wurden sechs Rettungswagen, zwei Notärzte aus den Bereichen Rotenburg und Verden sowie ein Rettungshubschrauber eingesetzt, um die insgesamt sechs verletzten Personen zu versorgen.

Gaffer auf der Gegenfahrbahn

Herumfliegende Trümmerteile machten die Sperrung der Autobahn in Richtung Hamburg notwendig. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu 24 Kilometern. Auch auf den umliegenden Straßen kam es im Berufsverkehr zu Behinderungen durch zu großes Verkehrsaufkommen.

Im Anschluss an die Unfälle waren die Einsatzkräfte auf der A1 damit beschäftigt, Fahrzeuge und Trümmer zu bergen sowie die Autobahn zu reinigen. 

Aus Richtung Hamburg kommend sei es ebenfalls zu einem stockenden Verkehrsfluss gekommen, da einige Autofahrer ihre Geschwindigkeit verringerten, um das Geschehen auf der Gegenfahrbahn zu beobachten. Die Polizei ermahnte dazu, dieses Gaffer-Verhalten zu unterlassen.

kom

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

70 Kilometer lange Herbstrallye mit Neuerungen

70 Kilometer lange Herbstrallye mit Neuerungen

Jetzt braucht die Krippe nur noch einen Namen

Jetzt braucht die Krippe nur noch einen Namen

Pastorin Sonja Domröse über Reformation und Emanzipation

Pastorin Sonja Domröse über Reformation und Emanzipation

Die H-Moll-Messe von Bach zwei Mal in der Stadtkirche

Die H-Moll-Messe von Bach zwei Mal in der Stadtkirche

Kommentare