Platz für I-Tüpfelchen

Sottrumer Rat beschließt Pläne für den Park am Eichkamp

Parkbank im Park am Eichkamp in Sottrum
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Der Rat gibt grünes Licht für die Umgestaltung.

Der Sottrumer Gemeinderat gibt den neuen Planungen für den Park am Eichkamp in Sottrum grünes Licht. Im Frühjahr noch hatte die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises die anvisierte Lage des Mehrgenerationenspielplatzes moniert.

Sottrum – Seit Ende 2018 laufen die Planungen für die Erneuerung des Parks am Eichkamp, bis die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises der Gemeinde Sottrum im Frühling vorerst einen Strich durch die Rechnung machte. Bei der Ratssitzung am Montag stellte die Verwaltung nun die Planungen inklusive der geforderten Änderungen vor – und der Rat gab diesen mehrheitlich grünes Licht.

Im Frühling hatte der Landkreis die verschiedenen Standorte eines Mehrgenerationenspielplatzes verteilt auf der Waldfläche, die den Park westlich und südlich begrenzt, beanstandet. Die Verwaltung hat die Pläne angepasst und den Spielplatz kompakt in den östlichen Bereich verlegt. „Wir waren zudem der Ansicht, dass wir für die Neuplanung das Planungsbüro nicht mehr zwingend brauchen, sondern das auch mit Bordmitteln hinbekommen“, so Gemeindedirektor Holger Bahrenburg. Sein Ziel sei es jetzt, das Vorhaben noch in dieser Wahlperiode mit dem aktuellen Gemeinderat auf den Weg zu bringen. „Warum hat sich das Planungsbüro nicht vorher mit der Naturschutzbehörde auseinander gesetzt?“, fragte Lühr Klee (Grüne) nach. „Außerdem ist es doch naheliegend, dass das Planungsbüro jetzt weitermacht.“ Das sah Bahrenburg anders: „Das Planungsbüro war erst in den Leistungsphasen eins bis drei – und die sind noch nicht genehmigungspflichtig. Von daher haben wir die Begehung mit dem Landkreis erst nach dem ersten Entwurf gemacht. Das ist so das übliche Vorgehen.“

Rundkurs eignet sich als Joggingstrecke

Neben dem neuen Standort für die Spielgeräte gibt es eine weitere markante Änderung: „Wir haben jetzt die Wegführung als Rundlauf in Planung. Das hat den Vorteil, dass der sich dann auch als Joggingstrecke eignet“, erläuterte Bahrenburg die Neuplanung. Ursprünglich sei der Rundkurs nicht angedacht gewesen, jetzt in der Neuplanung sehe das anders aus: „Es macht jetzt Sinn, die Spielgeräte an den Weg anzubinden.“ Ihm sei auch wichtig, dass es künftig auch ausreichend Bänke und andere Sitzgelegenheiten sowie Abfallbehälter im Park gibt.

Ebenso Teil der Planung ist es, im nördlichen Bereich des gut 12 000 Quadratmeter großen Areals das Backhaus wieder aufzubauen: Das kleine Fachwerkgebäude, das bis zum Beginn der Bauarbeiten auf dem Heimathausgelände stand, lagert zur Zeit auf dem Bauhof. Im Park könnte es als Lager für diverses Technik- und Veranstaltungsequipment dienen, so Bahrenburg. An den Laternenpfählen sollen zudem Halterungen für Lichterketten sein – für mögliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Open-Air-Kino-Vorführungen und anderes. „Genaue Materialien, welche Spielgeräte genau und wie die Lampen aussehen sollen – das kommt alles später“, so Bahrenburg.

Durch das Backhaus erfährt der Park noch einmal eine Qualitätssteigerung.

Hans-Jürgen Brandt (SPD)

Zustimmung gab es unter anderem von Hans-Jürgen Brandt (SPD): „Ich halte den Plan für besser als den vorherigen, denn das ist jetzt eine runde Sache. Und durch das Backhaus erfährt der Park noch einmal eine Qualitätssteigerung.“ Auch für Siegfried Gässler (CDU) ist das Backhaus das I-Tüpfelchen für die dann demnächst neugestaltete Anlage.

Für beide Projekte – den Park als auch den Mehrgenerationenspielplatz – kalkuliert die Gemeinde rund 250 000 Euro, davon will sie den größten Teil über Fördermittel abdecken. Nächster Schritt ist die Baugenehmigung für das Backhaus, zudem gehen die Planungen im Herbst noch einmal in den Fachausschuss für Detailabstimmungen. Spätestens im Frühjahr 2021, so hofft Bahrenburg, könnten die Außenarbeiten und der Aufbau der Spielgeräte beginnen.

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