„Sottrum 2030“

Sottrum: Umfrage befasst sich mit Verkehr und Mobilität

Zwei auseinandergehende Straßenschilder mit Aufschrift Alte Dorfstraße
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Die Alte Dorfstraße in Sottrum wird im Rahmen des Verkehrskonzeptes ebenfalls betrachtet.

Das Entwicklungskonzept „Sottrum 2030“ geht in die nächste Runde. Dieses Mal geht es um Verkehr - und der Bürger ist wieder gefragt.

Sottrum – In diesen Tagen wird die große Verkehrsader – die Bundesstraße 75 – saniert. Sie führt die Autofahrer etwa aus der Region östlich von Sottrum Richtung Autobahn 1 und anders herum. Vor Ort selbst durchschneidet sie diesen regelrecht, und sie ist daher immer wieder großes Thema, wenn in Sottrum über Mobilität und Verkehr nachgedacht wird. Während in dieser Wahlperiode keine großen Entscheidungen mehr zu erwarten sind, arbeitet man im Hintergrund weiter am „Entwicklungskonzept „Sottrum 2030“.

Das hat der bald abtretende Rat noch auf den Weg gebracht, nun werden die Konzepte verfeinert. Beim koordinierenden Büro „plan zwei“ jedenfalls dreht sich in Sachen Sottrum derzeit alles um Verkehr und Gewerbe. Und vor allem bei Ersterem sucht man nun –  nach einigen erfolgreichen ähnlichen Aktionen im gesamten Verlauf des Entwicklungsprozesses – erneut die Meinung der Einwohner. In dieser Woche ist daher eine Online-Umfrage als Bürgerbeteiligung gestartet.

Für Bürgermeister Hans-Jürgen Krahn (CDU) ist wie für Chefplaner Ulrich Berding diese Umfrage ein wichtiger Baustein. „Wir möchten wissen, wie wir den Verkehr richtig sortiert bekommen“, so Krahn. Das gelte insbesondere für die Bereiche Lienworth, Alte Dorfstraße und Ortskern. Die Nord-Süd-Achsen Linden- und Bahnhofstraße seien aus seiner Sicht ebenfalls wichtig. „Wir möchten den Verkehr insgesamt verändern, das ist eine große Aufgabe, die man in kleinen Schritten angehen muss“, ordnet der Bürgermeister ein.

Bei dem Konzept gehe es darum, gute Rahmenbedingungen für alle Verkehrsarten zu schaffen, und vor allem die umweltfreundlichen Mobilitätsformen zu stärken, erläutert man bei „plan zwei“. Über Maßnahmen „wollen wir nicht am Grünen Tisch entscheiden“, sagt Ulrich Berding. Seine Firma hat sich in der Zwischenzeit mit einigen Partnerbüros zusammengetan, die die beauftragten Konzepte erarbeiten – alle mit unterschiedlichen Expertisen. Auch er beschreibt die Bereiche Verkehr und Mobilität als sehr wichtig für Sottrum. Bei diesen Themen „kann man Vieles wollen. Aber was möglich ist, möchten wir mit einer Befragung herausfinden.“

Abgefragt werden zum Beispiel bevorzugte Verkehrsmittel und Strecken, wie man die Verkehrssituation in Sottrum allgemein bewertet und ob und inwieweit man sich auch alternative Verkehrsmittel vorstellen kann. Aber es geht auch um die Bewertung der Lage vor Ort, etwa nach dem Lienworth oder dem Sicherheitsgefühl an den Hauptverkehrsachsen wie eben die B75 oder Lindenstraße. Sollte man viel das Auto nutzen, möchte man wissen, was einem vom Fahrrad abhält. „Was sehen die Sottrumer jenseits des Autos?“, fragt Berding. An der Umfrage kann man noch bis zum 5. September anonym teilnehmen, der Zugang führt über die Website www.sottrum2030.de.

Derweil läuft ebenfalls die Entwicklung des Konzeptes für den Bereich Lienworth und das Gewerbe allgemein. Auch zu diesen Themen kann man online seine Meinung bekannt geben, wenn auch nur als Einzel-Kommentar und ohne große Umfrage. Dennoch ist eine geplant, allerdings nur unter den Sottrumer Gewerbebetrieben selbst und nicht bei den Bürgern.

„Wir haben alle Betriebe angeschrieben, um zu erfahren, was sie brauchen, was sie planen und was für Bedarfe sie in Zukunft haben werden“, fasst Berding diesen Teil des Konzeptes zusammen. Mit diesem Wissen könne man sehen, wie man eine nachhaltige Gewerbeplanung vorantreiben kann, mit dem Ziel, dass in Sottrum auch mehr selbst gearbeitet und weniger von dort aus gependelt wird.

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