Sottrum startet öffentlichen Beteiligungsprozess und sammelt Ideen

Klimaschutz im Blick

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Markus Luckhaus (v. l.), Peter Freytag, Sabine Schröder, Jürgen Schlusnus und Stefan Engelhardt wollen mit den Bürgern der Samtgemeinde Sottrum das Klima verbessern.

Sottrum - Von Tobias Woelki. Klimaschutz geht alle an – den Nachbarn, den Arbeitskollegen, die Freunde und Verwandte. Auch die Samtgemeinde Sottrum hat es sich in politischer Hinsicht auf die Fahne geschrieben, ihren Beitrag zum weltweiten Klimaschutz zu leisten. Um vorzustellen, wie die Umsetzung aussehen soll, hat die Verwaltung am Mittwochabend eine Auftaktversammlung im Rathaus veranstaltet.

Zusammen mit der Bevölkerung, fachlich begleitet durch die Planer Stefan Engelhardt und Sabine Schröder von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), erarbeitet die Samtgemeinde in den kommenden zwölf Monaten ein Klimaschutzkonzept, in dem sie Ziele und Projektmaßnahmen verbunden mit dem Einwerben von Fördergeldern formuliert. Für die Samtgemeinde bedeutet das, das kommunale Handeln in der Zukunft strategisch auszurichten.

Zum Start des öffentlichen Beteiligungsprozesses, an dem jeder mitwirken kann, war das Rathaus am Mittwoch gut besucht. „Einiges ist schon passiert, wie die Gründung der Bürgerenergiegenossenschaft, die energetische Sanierung der Schulen sowie die Modernisierung der Anlagentechnik im Freibad und der Kläranlage“, sagte Samtgemeindebürgermeister Markus Luckhaus (CDU). Die Samtgemeinde habe außerdem Fördergelder beantragt.

Die beiden Planer Stefan Engelhardt und Sabine Schröder begleiten den Beteiligungsprozess. Sie moderieren, koordinieren, sammeln Daten für eine Bilanz, analysieren den Ist-Zustand und helfen bei der Umsetzung. Nach den beiden Impulsvorträgen der Planer bekam jeder eine Karteikarte, auf der er seine Ideen zum Klimaschutz notierte. Dadurch sammelten sich viele Anregungen, die die Berater anschließend nach übergeordneten Sachgebieten sortierten. So fanden Teilnehmer, dass Schüler frühzeitig für den Klimaschutz sensibilisiert werden, um mit Energieressourcen verantwortlich umzugehen. Andere Ideengeber regten an, den Verbrauch von Gebäuden zu analysieren, um so Energieeinsparungen zu ermitteln. Weitere Teilnehmer fanden, dass beim Ausweisen von Bau- und Gewerbegebieten verstärkt bioenergetische Maßnahmen berücksichtigt werden sollten.

Nach der Ideensammlung bildeten die Beteiligten zwei Arbeitsgruppen. Eine beschäftigt sich mit den Themen Erneuerbare Energien, Netze und Mobilität und kommt zu ihrer ersten Sitzung am 20. Mai ab 19 Uhr im Rathaus zusammen. Der zweite Arbeitskreis kümmert sich um den Themenkomplex Bildung und Beratung und trifft sich erstmalig am 27. Mai ab 19 Uhr ebenfalls im Rathaus. Interessierte können sich jederzeit an den Gruppen beteiligen.

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