Im Juni und Juli

Sottrum: Neue Auflage des Stadtradelns im Sommer

Sottrum steigt im Sommer wieder aufs Rad.
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Sottrum steigt im Sommer wieder aufs Rad.

Im Juni und Juli ist wieder Stadtradeln in Sottrum. Die Samtgemeinde will ihr gutes Ergebnis aus dem Vorjahr nochmal steigern.

Sottrum – Nach dem Premierenerfolg im vergangenen Jahr will die Samtgemeinde Sottrum erneut an der Aktion Stadtradeln teilnehmen. Die Kommune schwingt sich vom 20. Juni bis zum 10. Juli auf den Sattel, damit schließt man nahtlos an das Stadtradeln im benachbarten Rotenburg an. Wer in der Samtgemeinde lebt und in der Kreisstadt arbeitet – oder eben anders herum – hat somit die Möglichkeit, sechs Wochen lang durchzuradeln. Denn der Arbeitsplatz oder der Wohnort in einer teilnehmenden Kommune sind Voraussetzung.

Im Sommer gilt es für die Sottrumer, das gute Ergebnis aus dem vergangenen Jahr zu toppen. 450 aktive Radler hatten mitgemacht, sie haben gemeinsam insgesamt 84.000 Kilometer zurückgelegt und dabei zwölf Tonnen CO2 eingespart. Das ist nicht unbemerkt geblieben. Die Metropolregion Hamburg zeichnete Sottrum als „Bester Newcomer“ im Stadtradeln aus. Dafür gibt es eine öffentliche Fahrradreparaturstation, die – so die Hoffnung – noch bis zum Startschuss der diesjährigen Auflage vor dem Rathaus installiert werden soll.

Dort laufen die Fäden bei Klimaschutzmanagerin Kirstin Taberski zusammen. Sie hat sich gefreut, dass die Leistung der Sottrumer auf diese Weise gewürdigt wurde. Bei ihr beginnt langsam die konkretere Planung. „Ich bin im Austausch mit Manfred Petersen vom ADFC, wir müssen wegen Corona aber noch einiges abwägen.“ Alles läuft darauf hinaus, dass es ähnlich abläuft wie 2020. Am 21. Juni ist eine kleine Eröffnungszeremonie geplant, auf große Events wie Sternfahrten müssen die Sottrumer Stadtradler allerdings wohl weiterhin verzichten. „In diesem Jahr sehe ich das nicht“, sagt Taberski und hofft auf folgende Stadtradel-Aktionen in der Samtgemeinde.

Ziel: 90.000 Kilometer

Dass es wohl wieder nicht zu einer „normalen“ Durchführung kommt, betrübt sie aber nicht, sagt die Klimaschutzmanagerin. Sie glaubt auch nicht, dass Corona die Sottrumer am Mitmachen hindert – sie verweist auf das letzte Mal. „Die Bevölkerung ist auch ohne Anreize viel Rad gefahren.“ Zudem glaubt sie, dass sich durch das Stadtradeln die Möglichkeit ergibt, es als Projekt zu betrachten, an dem man sich beteiligen und Spaß haben kann. Das würde auch motivieren. 90.000 Kilometer insgesamt steckt Taberski als Ziel. Bei den aktiven Fahrern soll die 500er-Marke geknackt werden. Sie hofft, dass die Schulen wieder engagiert mitmachen und sich vielleicht auch weitere Betriebe mit einem Team beteiligt.

Was sie noch sucht, ist ein Stadtradel-Star; also Teilnehmer, die drei Wochen lang komplett auf das Auto verzichten. 2020 hatte Kreiszeitung-Autor Matthias Daus sich dieser Herausforderung gestellt und sie schließlich auch gemeistert. Wer es ihm nachmachen möchte, kann sich bei Taberski unter 04264 / 832025 melden. Wie auch übrigens alle anderen, die Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung haben. Dort hat sich schon die erste Handvoll registriert.

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