Neuer Besucherrekord im September im Freibad

Sottrum profitiert vom Spätsommer

Ralf Wessely (l.) gehört zu den zufriedenen Stammkunden, die Schwimm-Meister Henry Kraft eine Kleinigkeit mitgebracht haben. - Foto: Holsten-Körner

Sottrum - Während viele Wasserratten schon seit Wochen auf dem Trockenen sitzen, da so gut wie alle Freibäder bereits die Türen geschlossen haben, stand in Sottrum erst am Freitag der letzte Tag an. Durch den schönen Spätsommer und viele Freibadfans, die aus Rotenburg, Achim, Oyten und sogar Bremen ins Bad der Wiestegemeinde gekommen sind, konnte ein neuer Rekord vermeldet werden.

„In diesem Monat waren es fast 8 000 Badegäste, so viele gab es noch nie in einem September“, sagt Schwimmmeister Henry Kraft. Damit wurde die bisherige Höchstzahl von September 1999 mit rund 6 000 bei weitem übertroffen. An einem Tag kamen sogar mehr als 1 000 Besucher. Selbst wenn es bewölkt war, waren es immerhin zwischen 100 und 170 Schwimmer. Doch nicht nur die verlängerte Öffnungszeit fand viel Anklang. „Es ist traumhaft“, schwärmte Ralf Wessely, der schon seit vielen Jahren zu den regelmäßigen Schwimmern gehört. In diesem Jahr brachte er es auf eine Summe von 130 Kilometern, die er im Wasser zurücklegte. Im Freibad der Wiestegemeinde fühlt er sich sehr gut aufgehoben. „Das Wasser hat eine super Qualität, die Anlage ist immer gepflegt, und die beiden Schwimmmeister sind immer freundlich“, fasste der 55-Jährige zusammen. Auch die Crew an der Kasse lobt er.

Positives Feedback von den Badegästen

Als Dankeschön für die schöne Saison hatte er Henry Kraft Süßigkeiten und Glühwein mitgebracht. Das blieb nicht die einzige Aufmerksamkeit, denn es bedankten sich viele Stammkunden mit Kuchen, Keksen und anderen Leckereien.

Auch sonst bekamen Kraft und sein Kollege Patrick Wallbaum viel positives Feedback von den Badegästen. „Besonders viele auswärtige Besucher sparten nicht mit Lob für unser Freibad“, so der Schwimmmeister. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings. „Bei uns ist ein gutes Miteinander gefragt. Einzelne Gäste von außerhalb müssen diese Rücksichtnahme noch lernen“, sagte der 52-Jährige mit leichten Sarkasmus.

Positive Erfahrung machte er dagegen mit den Flüchtlingen, die einmal wöchentlich die Möglichkeit hatten, Betreuung beim Schwimmen anzunehmen. Zwar sei diese Zeit, so der Hassendorfer, nur wenig genutzt worden, doch dafür gab es oft anderweitig die Möglichkeit, die ausländischen Gäste mit Tipps und Geräten zu unterstützen. „Nach kurzer Zeit konnten sich alle über Wasser halten“, so Henry Kraft. Lobend erwähnte er auch die Qualität der in der kleinen Cafeteria angebotenen Speisen und Getränke.

Jetzt haben er und sein Kollege noch einige Arbeiten zu erledigen, bevor es in den wohlverdienten Herbsturlaub geht. Anschließend wird alles, was bis jetzt noch nicht winterfest gemacht wurde, in Angriff genommen.  

ho

Mehr zum Thema:

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Anspruchsvolles Weihnachtskonzerts des Ratsgymnasiums Rotenburg

Anspruchsvolles Weihnachtskonzerts des Ratsgymnasiums Rotenburg

Weihnachstmärkte am 3. Advent 

Weihnachstmärkte am 3. Advent 

Reumütiger Dieb bringt Beute zurück

Reumütiger Dieb bringt Beute zurück

„Der Löwenzahn setzt sich durch“

„Der Löwenzahn setzt sich durch“

Kommentare